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SC Paderborn 07 Arena-News 13

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GEGNER: FSV FRANKFURT
»Erbarme, zu spät, die Hesse komme«, heißt es in einem selbstironischen
Song der Band »Rodgau Monotones«, der sich seit seiner Veröffentlichung
1984 zur inoffiziellen Hymne des Bundeslandes entwickelt hat. »Die Hesse
komme« kann auch der SCP vor dem heutigen Heimspiel gegen den FSV
Frankfurt ausrufen. Um »Erbarmen« sollten freilich möglichst nur die Gäste in
der Benteler-Arena bitten.

HOPP ODER TOPP

FSV spielt selten remis
Für den vom ehemaligen Bielefelder
Trainer Benno Möhlmann betreuten
FSV hieß es in dieser Saison meist nur
»Hopp oder Top«. Nach 24 Spieltagen
standen für die Hessen jeweils zehn
Siege und zehn Niederlagen zu Buche. Lediglich vier Unentschieden bedeuteten in dieser Statistik den niedrigsten Wert der 2. Liga. Keine andere
Mannschaft trennte sich seltener mit
einem Remis von ihren Gegnern. Der
Lohn dieser Taktik: Die Hessen rangieren dank der zahlreichen »Dreier« im gesicherten Tabellenmittelfeld. Der Abstand nach unten ist komfortabel, die Spitzengruppe durchaus
noch in Reichweite.

STARK AM BALL Mittelfeldmotor Moise Bambara.
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Die FSV-Verantwortlichen können also in aller Ruhe eine weitere Saison in der 2. Bundesliga planen. Für
die Frankfurter ist die aktuelle Situation dabei durchaus Neuland. Denn
in den abgelaufenen vier Spielzeiten war der FSV - zumindest phasenweise - immer wieder in Abstiegsgefahr geraten. Die ersten beiden Runden seit dem Aufstieg 2008 schlossen
die Hessen jeweils auf Rang 15 ab.

HAT GUT LACHEN
Benno Möhlmann formte
den FSV Frankfurt zu einem
etablierten Verein in der
2. Bundesliga.
In den letzten beiden Jahren stand in
der Endabrechnung jeweils Platz 13
zu Buche. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre für den FSV also die beste Platzierung in seiner noch jungen
Zweitliga-Geschichte.

Rampenlicht. Der Radsport-Klassiker
»Rund um den Henninger-Turm«, der
Triathlon »Ironman Germany« und
der Frankfurt-Marathon sind nur einige Großereignisse, denen die Stadt
eine Bühne bietet.

Der FSV zählt in der sportbegeisterten Finanz-Metropole zu den bundesweiten Aushängeschildern. Im Männer-Fußball spielt nur der Stadtrivale Eintracht Frankfurt eine Liga höher. Die Frauenmannschaft des 1.
FFC Frankfurt tritt in der 1. FrauenBundesliga an und gehört zu den erfolgreichsten Klubs in Deutschland.
Basketball-Fans können in Frankfurt
die Heimspiele des Erstligisten Fraport Skyliners besuchen, EishockeyAnhänger kommen beim Oberligisten
Löwen Frankfurt, dem Nachfolgeverein des ehemaligen Deutschen Meisters Frankfurt Lions, auf ihre Kosten.
Auch exotische Sportarten wie Trampolinspringen und Lacrosse lassen
sich in Frankfurt in Vereinen ausüben.

Beim FSV spielt mit Stürmer Edmond
Kapllani auch ein ehemaliger Paderborner. Der 30-jährige Albaner absolvierte in der Saison 2010/2011 insgesamt 23 Einsätze für den SCP und
erzielte dabei acht Tore. In dieser Sai-

Regelmäßig steht »Mainhattan« auch
abseits von Fußball und Basketball im

son traf er bei seinen ersten 18 Einsätzen siebenmal. Zuletzt musste er
allerdings wegen einer Kreuzbandverletzung eine Pause einlegen.
Die Bilanz zwischen dem SCP und
dem FSV Frankfurt spricht für die Gäste, die von sieben Vergleichen drei
für sich entscheiden konnten. Drei
Begegnungen endeten mit einem
Unentschieden, nur einmal siegte der
SCP. In der Hinrunde trennten sich
beide Teams in Hessen 1:1.

SICHER IM ABSCHLUSS Ex-Paderborner Edmond Kapllani.
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