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SC Paderborn 07 Arena-News 13

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NACHWUCHS

positiv verrückt

Sechs Betreuer im NLZ
Als »positiv verrückt« beschreibt
Heiko Cazacu, langjähriger Mannschaftsbetreuer beim SCP und in diesem Jahr mitverantwortlich für die
U15, sich selbst und seine Kollegen
aus den anderen Nachwuchsmannschaften. Insgesamt sechs Betreuer
unterstützen in dieser Saison die Trainer bei ihrer Arbeit im NLZ. Für die
U23 übernimmt Pascal Brockmeyer
diesen Job, in der U19 zeichnet sich
Franz-Josef Robrecht verantwortlich.
Christoph Willeke unterstützt die U16
und Cazacu die U15. Ergänzt wird das
Sextett von Markus Driller in der U14
und Thomas Lipinski in der U12.
Alle opfern einen Großteil der eigenen
Freizeit, um diese dann auf oder neben
dem Fußballplatz zu verbringen. Dabei
geschieht die eigentliche Arbeit meistens im Hintergrund und in vielen Fällen auch noch ehrenamtlich. Den ersten Kontakt zu dieser Tätigkeit bekommen viele von ihnen, in der Zeit wenn
ihre Söhne selbst das blau-schwarze
Trikot überstreifen. Bereitwillig übernehmen sie am Anfang kleine Aufgaben, bis sie am Ende gar nicht mehr
aus dem Team wegzudenken sind.
Dabei fallen die Tätigkeitsbereiche
ganz unterschiedlich aus, je nachdem
wo die Betreuer ihre persönlichen Stärken haben. Angefangen von organisatorischen Aufgaben rund um den Trai-

AM SPIELTAG U15-Betreuer Heiko Cazacu arbeitet im DFBnet.
nings- und Spielbetrieb, die Unterstützung der Trainer im Training, bis
hin zur Datenerfassung der Trainingsund Spieldaten oder der Einsatz als
Schieds- oder Linienrichter im Training
oder bei Spielen. Ihr Aufgabengebiet
ist vielfältig und ohne dieses Engagement wäre ein normaler Spielbetrieb
erst gar nicht möglich. Dabei entlasten
sie mit ihrer Arbeit sowohl die Trainer
als auch die Mitarbeiter im NLZ.
Wird Markus Driller von der U14 nach
seiner Funktion innerhalb des Teams
befragt, so nennt er sich selbst »Mädchen für alles«. Als besonderes Highlight seiner bisherigen Tätigkeit zählt
er die Organisation der Abschlussfahrt
in der vergangenen Saison. »Dort hatten wir ein unvergessliches Wochenende in London, das nicht nur den Kin-

dern viel Spaß bereitet hat«, so Driller. Generell verspüren die Betreuer viel Spaß an ihrer Arbeit. Die Leidenschaft zum Fußball und die Arbeit
mit den jungen, engagierten Spielern
motivieren die Betreuer. »Ansonsten
würde ich nicht so viel Zeit investieren«, bringt es Cazacu auf den Punkt.
Sebastian Matz, stellvertretender Leiter des Nachwuchsleistungszentrums,
weiß die Arbeit der Betreuer zu schätzen: »Es ist keine Selbstverständlichkeit, sich in diesem Umfang ehrenamtlich mit hohem Engagement einzubringen. Sie stehen zwar nicht so sehr im
Mittelpunkt, jedoch ist ihre Arbeit für
ihre Teams aber auch für uns von großer Wichtigkeit. Daher möchten wir
vom NLZ allen Betreuern unseren Dank
für ihre tolle Arbeit aussprechen«.
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