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Zeitarbeit als Türöffner

Foto: djd/Randstad Deutschland/Corbis

Für Bewerber ist die Personaldienstleistungsbranche heute attraktiver denn je

Nach jahrelangem dynamischen Wachstum steht die
Pe r s o n a l d i e n s t l e i s t u n g s branche in Deutschland vor
neuen Herausforderungen.
G rund sind vor alle m die
Vorgaben aus der Politik ,
die zum 1. April 2017 wirksam wurden. Die wichtigsten Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz
waren die Einführung einer
Höchstüberlassungsdauer auf im Regelfall 18 Monate sowie das sogenannte ,,Equal Pay " nach neun
Monaten. Spätestens dann
muss der Zeitarbeitnehmer
mit einem vergleichbaren
Festangestellten des Kundenunternehmens gleichgestellt sein und dieselbe
Vergütung erhalten.
,, Für viele deut sche Unternehmen ist die Personal36 | Ortszeit Januar 2018

dienstleistung zu einem unverzichtbaren Instrument
der Personalplanung geworden, insofern haben alle Beteiligten auf die neuen Re gelungen flexibel reagier t ",
betont Petra Timm, Presse sprecherin bei einem führenden Personaldienstleister. In
einer globalisierten Wirtschaft
biete Zeitarbeit den Firmen
die dringend notwendige Flexibilität. Auftragsspitzen ließen sich besser bewältigen,
ein Engpass im Personalbereich könne durch geeignete
Mitarbeiter überwunden werden.
Einstiegschance bei
begehrten Arbeitgebern
Vor allem aber auch für Bewerber ist Personaldienstleistung
viel mehr als Zeitarbeit. ,,Oftmals sind Unternehmen, die
Zeitarb eitnehmer b eschäf-

tigten, große Konzerne oder
größere mittelständische Firmen. Sie zeichnen sich durch
Internationalisierung und Innovation aus", so Petra Timm.
Die Zeitarbeit biete über
wechselnde Einsätze die Möglichkeit, bei einem vom Mitarbeiter begehrten Unternehmen einen Einsatz zu haben.
Viele Arbeitnehmer, etwa Berufsanfänger, würden zudem
ganz bewusst nach innovativen, abwechslungsreichen
Beschäftigungsmodellen, Projek tarbeit und f lexiblen Arbeitsformen suchen: ,,In kurzer Zeit können sie vielfältige
Er f ahrungen s ammeln und
sich besonders qualifizieren."
Wer über Jobs in der Zeitarbeit beim Kunden überzeugen könne, werde in 20 -30
Prozent der Fälle in die Direktanstellung vom jeweiligen
Unternehmen übernommen.

Reguläre Jobs werden nicht
verdrängt
Von einer Verdrängung re gulärer Jobs durch atypische
Beschäf tigungsverhältnisse
könne im Übrigen keine Rede
sein, so Petra Timm. Sie verweist auf die bedeutende
Fachexpertise der Personaldienstleister im Bereich der
Personalvermittlung - angesi cht s d e s Fa chk r ä f te m a n gels in vielen Branchen sei
dies eine Dienstleistung, die
vo n d e n Unte r n e hm e n zu nehm end geschät z t werde : ,,Darüber hinaus stehen
bedar fsgerechte und nachf rage orientier te Weiterbil dungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter
zu Fachkräften in Kooperation mit namhaften Bildungsträgern immer stärker im Mittelpunkt unserer Aktivitäten."
(djd)

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