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Welttag des Sehens am 12. Oktober
So erhalten Sie ein gutes Sehvermögen

Den Seheindruck mit Grauem Star erleben - mit Hilfe
der Simulationsbrille der Woche des Sehens Verfasser:
DBSV/Andreas Friese

Blindheit und Armut in den
ärmsten Ländern der Welt besteht und wie einfach am Grauen
Star erblindeten Menschen geholfen werden kann.

Unter dem Motto ,,Das Ziel im
Blick" findet am 12. Oktober
der Welttag des Sehens (World
Sight Day) statt. Er ist Teil der
,,Woche des Sehen" vom 8. bis
15. Oktober, die auf die Bedeutung guten Sehvermögens,
die Ursachen vermeidbarer
Blindheit sowie die Lage von
blinden und sehbehinderten
Menschen in Deutschland und
den Entwicklungsländern aufmerksam machen möchte.
Organisiert wird die Aktionswoche von Selbsthilfeorganisationen, Augenärzten und Entwicklungshilfeorganisationen. Im
gesamten Bundesgebiet finden
hierzu vielfältige Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür,
Fachvorträge, Hilfsmittelausstellungen, Dunkelcafés oder spezielle Schulaktionen statt. Während der Aktionswoche ist für
jeden etwas dabei. Um das um30 | Ortszeit Oktober 2017

fangreiche Thema besser zu behandeln, wurden drei Unterthemen entwickelt, die einzelne
Aspekte näher beleuchten.
Durchblick für Jung und Alt
Bereits ein paar einfache Grundregeln helfen dabei, von klein
auf bis ins hohe Alter mit wachem Blick durchs Leben gehen
zu können. Darauf machen die
Augenärzte während der Aktionswoche aufmerksam und geben Tipps, wie man das Ziel, die
Augen gesund zu erhalten, stets
im Blick behält. Neben der Anpassung der Ernährung und der
Berücksichtigung regelmäßiger Pausen bei der Arbeit mit
Smartphones und Computern
gibt es viele weitere Möglichkeiten Augenerkrankungen vorzubeugen. Augenärzte wissen Rat
und helfen weiter, wenn die Erkrankung eine Behandlung nötig macht.

Vermeidbare Blindheit
weltweit verhindern
Weltweit sind 39 Millionen Menschen blind und 246 Millionen
Menschen sehbehindert. Dabei
könnten rund 80 Prozent aller
Erblindungen und Sehbehinderungen vermieden oder geheilt
werden. Die Entwicklungshilfeorganisationen machen anhand
des Schicksals des kleinen Hemedis aus Tansania deutlich, welcher Zusammenhang zwischen

Wegweiser für
Menschen mit Sehverlust
Einem Außenstehenden erscheint
das ganz normale alltägliche Leben mit Seheinschränkung als
einzige große Herausforderung.
Die Selbsthilfeorganisationen
möchten Menschen, die mit einem Sehverlust konfrontiert sind,
Mut machen, indem sie Wege zu
einem selbstbestimmten Leben
zeigen ­ sei es der Besuch spezialisierter Reha-Einrichtungen,
der Einsatz von Hilfsmitteln oder
die Erfahrungen und Ratschläge
anderer Betroffener. Oft sind es
gerade diese ,,Tipps und Tricks",
die ein eigenständiges Leben mit
Seheinschränkung ermöglichen.

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