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Der Lippetaler

Seite 9 Der LippetalerErst rechnen, dann kaufen
Darauf sollte man beim Hausbau oder Kauf achten
Wer ein Haus bauen oder kaufen will, muss vor allem eins
tun: rechnen, rechnen, rechnen. Wie viel Eigenkapital
steht zur Verfügung, wie viel
Haus kann ich mir leisten? Wie
lassen sich mit Eigenleistungen die Kosten drücken, welche Nebenkosten kommen
neben dem reinen Immobilienpreis noch auf den Käufer zu?
1. Vorsicht ist besser
als Nachsicht
hoch ist der finanzielW ie
le Spielraum für die monatliche Immobilien-Rate? Ein detaillierter Haushaltsplan sorgt
für mehr Durchblick über die
privaten Finanzen. Als Faustregel gilt, dass die monatliche Rate 35 Prozent des Familiennettoeinkommens nicht
übersteigt.
2. Ohne Moos nix los
mehr Eigenkapital ImmoJe
bilieninteressenten einbringen, desto sicherer ist die
Baufinanzierung. Mindestens
20 Prozent der Gesamtkosten sollten aus der eigenen
Tasche kommen. Im besten
Fall sind es sogar 30 Prozent.
Auch fällige Bausparverträge,
Erbschaften oder Privatkredite aus dem Familienkreis erhöhen die Eigenmittel.
3. Selbst ist der Bauherr

Eigenleistungen können den
Kapitalanteil ergänzen, aber
nicht gänzlich ersetzen. Nicht

Foto: djd/Dr. Klein Privatkunden AG/André Leisner
näher definierte Arbeiten erkennen Banken bis zu etwa
5.000 Euro an. Darüber hinaus ist es erforderlich, die
Leistungen von einem Architekten oder Bauträger bestätigen und exakt beschreiben
zu lassen. Dann akzeptieren
Banken sogar bis zu 15 Prozent der Darlehenssumme als
Eigenleistungen.

angesetzt. Nebenkosten wie
Grundsteuer, Gebühren für
Strom, Abwasser und Müllentsorgung sowie Versicherungsbeiträge kommen hinzu. (djd)

4. Checkliste für Nebenkosten

Das eigene Haus kostet noch
deutlich mehr als den reinen Kaufpreis. Als Faustregel werden etwa 15 Prozent
des Kaufpreises für zusätzlich anfallenden Ausgaben

Lippetaler Dezember 2017 | 9

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