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Der Lippetaler

Seite 8 Der LippetalerModernisieren und doppelt sparen
Heizungspumpentausch: Vom Staat gibt es Geld - Energiekosten sinken
In sehr vielen Heizungskellern lässt sich mit vergleichsweise geringen Modernisierungsmaßnahmen spürbar
Geld sparen. Denn Schätzungen zufolge sind 80 Prozent
der Heizungspumpen veraltet
- sie arbeiten durchgehend
mit gleicher Leistung und benötigen dabei mehr Strom
als Fernseher und Waschmaschine zusammen. Moderne
Hocheffizienzpumpen dagegen passen sich dem Wärmebedarf im Haus an und verbrauchen bis zu 80 Prozent
weniger Energie. Das Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie (BMWi) unterstützt deshalb im Rahmen
der Kampagne ,,Deutschland
macht`s effizient" die Heizungsoptimierung mit dem
Tausch der Heizungspumpe,
der Thermostatventile und
dem hydraulischen Abgleich.
Fachhandwerker beraten
Wer mit der professionell durchgeführten Heizungsoptimierung doppelt sparen will, sollte

8 | Lippetaler Dezember 2017

Auch neue, geregelte Thermostatventile und ein fachgerecht ausgeführter hydraulischer Abgleich werden
vom staatlichen Programm zur Heizungsoptimierung gefördert. Foto: djd/ZVSHK
sich von einem Heizungsfachhandwerker beraten lassen. ,,Er
beurteilt die alte Heizungspumpe sowie die Thermostatventile,
und gibt danach konkrete Tipps,
wie man vom staatlichen Förderprogramm profitieren kann",
erklärt Andreas Müller, Hauptgeschäftsführer beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima
e.V. (ZVSHK). Immerhin werden 30 Prozent der Netto-Rechnungskosten vom Staat ersetzt.
Mit dem ebenfalls geförderten
hydraulischen Abgleich stellt
der Heizungsfachmann sicher,
dass sich das Heizungswasser gleichmäßig nach Bedarf
im Haus verteilt. ,,Durch eine
gezielte Modernisierung mit
Pumpentausch, hydraulischem
Abgleich und dem Einbau moderner Thermostatventile lässt
sich der Heizenergieverbrauch
im Gebäude um insgesamt bis
zu 20 Prozent senken", weist Andreas Müller auf die entsprechenden Potenziale hin.

Staatliche Fördermittel nutzen
Wer sich das Geld vom Staat
nicht entgehen lassen will, registriert sich beim Bundesamt
für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.
de. Jetzt kann die neue Pumpe

eingebaut werden, die Installation muss von einem Fachbetrieb
durchgeführt werden. Eine unterschriebene Kopie der Rechnung geht zum BAFA, danach
überweist es 30 Prozent der Nettokosten aufs Konto des Hausbesitzers. (djd)

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