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Der Lippetaler

Seite 27 Der Lippetalerrend man früher beispielsweise
darauf achtete, dass ein Kinderschänder sich in der Wohngruppe gut integrierte und vielleicht
auch gut kochen konnte, spiele
so etwas heute für die Entscheidung ,,Ausgang oder nicht" keine Rolle mehr. Man müsse beobachten, wie er mit seinen
Neigungen umgeht, nicht, ob er
gut kochen kann. Und nicht zuletzt die große Zaunanlage sorge für eine zusätzliche Sicherheit.
Sonderregelung fortsetzen
Auf die wollen sich viele Bürger in und um Eickelborn aber
nicht verlassen. Die Forderung

nach dem Fortbestand der Sonderlösung für Eickelborn steht
im Raum, wurde durch die Groß-

veranstaltung deutlich unterstrichen. Dafür soll auch der
Kontakt mit anderen Bürgerini-

Dr. Nahlah Saimeh ist von der Sonderregelung für Eickelborn überzeugt.

tiativen aus dem Umfeld anderer Kliniken gesucht werden. Ein
neues Gesetz, dass nicht nur die
Bürger im Umfeld der Lippstädter Klinik, sondern auch an anderen Forensik-Standorten schützt,
könne man besser durchsetzen.
Die Chancen sind dabei besser
als je zuvor: die Klinikleitung, der
Landschaftsverband als Träger,
die Bürgerinitiative, der Klinikbeirat mit vielen Vertretern des
öffentlichen Lebens, der Lippstädter Bürgermeister und eben
viele Bürger kämpfen nicht gegeneinander, sondern gemeinsam für das neue Gesetz. Dieser
Zusammenschluss kann viel erreichen.

Lippetaltreffen auf Haus Assen
Musikvereine treffen sich zum 48. Mal
Das 48. musikalisches Treffen
der Lippetaler Musikzüge findet in diesem Jahr auf Haus Assen statt. Eingeladen wird dazu
am 15. April nach Lippborg.
Bereits 1970, ein Jahr nach Gründung der Gemeinde Lippetal,
haben sich einige Vorstandsmitglieder befreundeter Musikvereine zusammengefunden
und das jährlich wiederkehrende
Stelldichein ,,Lippetaltreffen" ins
Leben gerufen. Gründungsmitglieder sind: Spielmannszug ,,Gut
Klang" Lippborg, Spielmannszug
Bettinghausen, Spielmannszug
Hultrop, Spielmannszug Schoneberg, Spielmannszug HovestadtNordwald, Blasmusik Hultrop
und der Spielmannszug Oestinghausen. Später dazu kamen die
Bigband Skas, die Straßenmusikanten Lippborg und der Spielmannszug Eickelborn. Das jährliche Treffen im Frühjahr vor der
beginnenden Hauptsaison mit
Schützenfesten, Freundschaftstreffen und Stadtfesten sollte genutzt werden, um Erfahrungen
auszutauschen und die im Winter neu eingeübten Musikstücke
dem Fachpublikum und der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Der in diesem Jahr ausrichtende Spielmannszug ,,Gut Klang"
aus Lippborg hatte die Idee, die
prächtige Kulisse von Haus Assen

zu nutzen, um den Darbietungen
der Bläser einen eindrucksvollen
Rahmen zu geben. Die Schirmherrschaft übernimmt der Superior des Hauses, Pater Harald Volk
SJM. Für das leibliche Wohl ist
auch bestens gesorgt.
Das Programm sieht um 13 Uhr
die Begrüßung von Gästen und
Gastvereinen vor, das Bühnenspiel beginnt um 13.15 Uhr, das
Gemeinschaftsspiel leitet ab 16
Uhr über zum gemütlichen Ausklang.

Gold zum 75sten!
Eine ,,goldige" Überraschung
gab es für Metallbaumeister
Josef Funke (Lippstadt-Eickelborn): Zum 75sten Geburtstag hatte Sohn Markus (r.)
zusammen mit der zuständigen ,,Innung für Metall- und
Kunststofftechnik Soest-Lippstadt" den Goldenen Meisterbrief für Vater Josef von der
Handwerkskammer Lüneburg
bestellt. Dort hatte der im
Dezember 1966 die Meisterprüfung erfolgreich abgelegt.

Handwerks aussprach.
Das Unternehmen ,, Josef
Funke GmbH" (Metalltechnik)
mit aktuell vier Mitarbeitern existiert bereits 1897 und wird heute von Metallbaumeister Markus

Funke geführt. Das Handwerk
soll auch in die fünfte Familiengeneration vererbt werden: Aktuell erlernt Enkel Justus Funke
(2.v.l.) den Beruf bei einem befreundeten Lippstädter Betrieb.

Senior Funke freute sich zudem über den Besuch von Georg Kellner (l., Stellvertretender
Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe), der die Glückwünsche des
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