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Der Lippetaler

Seite 10 Der LippetalerSo lange wie möglich zu Hause leben
Häusliche Pflege ermöglicht selbstbestimmtes Wohnen
Wer pflegebedürftig wird,
möchte dennoch so lange wie
möglich in seinen eigenen
vier Wänden bleiben. Man erhält sich dabei seine Selbstbestimmung und bleibt mobil
- was gerade bei leichten Einschränkungen durchaus möglich ist.
Tatsächlich werden etwa drei
Viertel aller Pflegebedürftigen in Deutschland derzeit zu
Hause gepflegt - Tendenz steigend. Denn mit der Anfang 2017
in Kraft getretenen Pflegereform wird sich der Trend weiter verstärken, schließlich liegt
der Schwerpunkt der Reform
auf verbesserten Angeboten für
die Pflege zu Hause. Immer öf-

10 | Lippetaler Dezember 2017

Basis des professionellen Pflegeangebots sind die gut ausgebildeten und motivierten Pflegekräfte sowie
ein breites Angebot an Dienstleistungen rund um das Thema Pflege. Foto: djd/Barmenia/Frank Schemmann/Johanniter-Unfall-Hilfe
ter wird die Pflege dabei nicht hen qualifizierte Hilfeleistungen
mehr von Angehörigen oder zur Verfügung.
Nachbarn, sondern von professionellen Pflegekräften eines Hilfe von Fachkräften
zugelassenen Pflegedienstes Ältere Menschen sind manchübernommen.
mal aber nicht mehr in der Lage,
In den letzten Jahren sind Dinge des alltäglichen Lebens
zunehmend Wohnformen be- allein zu meistern. Soziale Dienskannter geworden, die mit ,,Se- te, die speziell auf Ältere und
niorenwohnen", ,,Betreutes Hochaltrige zugeschnitten sind,
Wohnen" oder ,,Wohnen mit helfen und unterstützen mit eiService" bezeichnet werden. Al- ner Vielzahl an Leistungen. Solen gemeinsam ist, dass sie ein zialstationen leisten etwa Kranselbständiges Leben in der ei- kenpflege, Altenpflege sowie
genen Wohnung ermöglichen, Haus- und Familienpflege. Auch
ohne dabei auf Sicherheit und private Pflegedienste bieten
Service verzichten zu müssen. häusliche Pflege an. Mobile TheDer Lebensrhythmus kann von rapien wie Bewegungstheraden Bewohnern individuell be- pie, Massage, medizinische Bästimmt werden, bei Bedarf ste- der werden von Fachkräften zu

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