< Seite 17
Seite 19 >

Seite 18

Der Lippetaler

Seite 18 Der LippetalerGute Sicht und ein gutes
Gehör im,,Unruhestand"

Foto.djd/ZVAPeter-Boettcher

Auf ihre Sehstärke und ihr Gehör
müssen sich mobile Senioren
verlassen können

Foto: djd/Phonak

Das Leben eines ,,Unruheständlers" ist vor allem ein aktives: Ob Touren mit dem EBike, Urlaubsfahrten mit dem
Wohnmobil oder Taxiservice
für die Enkel ­ moderne Senioren sind mobil. Damit man
sich auch als älterer Verkehrsteilnehmer fit und sicher fühlt,
sollte man sich auf seine Sehschärfe hundertprozentig verlassen können. Das gleich gilt
für das Gehör.
Augen regelmäßig
untersuchen lassen
Eine regelmäßige
Untersuchung
der Augen ist
unerlässlich,
denn eine
Fehlsichtigkeit
stellt
sich

meist schleichend ein und kann
sich ganz unterschiedlich äußern.
Im Straßenverkehr ­ egal, ob man
daran mit dem Auto, Fahrrad,
Pedelec oder zu Fuß teilnimmt
­ kann eine unbemerkte Sehschwäche schnell gefährlich werden. Wer beispielsweise über
müde Augen klagt, Entfernungen nicht mehr so gut abschätzen kann oder schon seit Jahren
dieselbe Brille trägt, sollte zum
Fachmann gehen. Viele Menschen suchen im ersten Schritt
einen Augenoptiker auf. Hier bekommt man auch kurzfristig einen Termin und kann so rasch
eine Tendenz feststellen. In der
Regel kann das Sehvermögen bereits durch eine individuell angepasste Brille erheblich verbessert
werden. Selbst bei stärkeren Beeinträchtigungen oder Augenerkrankungen gibt es oft zahlreiche
Möglichkeiten und Hilfsmittel.
Hörgenuss durch
moderne Systeme
Es sind oft winzige Unterschiede, die das Leben lebenswert
machen: Musik hören macht in

18 | Lippetaler April/Mai 2018

guter Qualität mehr Spaß. Telefonate und Gespräche in der Kneipe
mühelos zu verstehen ist Lebensqualität! Menschen mit Hörverlust, die fachgerecht versorgt
wurden, wissen das. Sie hören in
vielen Situationen besser als Normalhörende, z. B. bei Gesprächen
auf Partys oder im Restaurant.
Hörsysteme können inzwischen
mehr als hören. Die Kopplung mit
Telefonen, TV-Geräten, Stereoanlagen und PCs macht Hörgeräte zu nützlichen Alltagshelfern.
Hörsystemnutzer schätzen die
erstklassige Klangqualität beim
Telefonieren, dem Vorlesen von
Briefen und beim Musikhören.
Mithilfe der neuen Technik können Sie Sprache und Musik in Reinform genießen.
Martin Blecker, Hörakustikmeister und Präsident der Europäischen Union der Hörakustiker e. V., empfiehlt: ,,Wer sich für
mehr Hörqualität interessiert und
selbst ausprobieren möchte, wie
viel Lebensqualität durch moderne Hörsysteme möglich ist, sollte sich beim Hörakustiker vor Ort

informieren." Voraussetzung für
eine effektive Nutzung ist die Programmierung der Hörsysteme
auf die individuellen Eigenschaften und Bedürfnisse des Trägers.
Der Hörakustiker ist Experte, berät bei der Auswahl, passt die Hörsysteme an, erklärt und trainiert
die Handhabung und ist für die
Nachsorge zuständig.
Mobil bleiben nach Sturz
Für Menschen, die nach einem
Sturz oder einer OP schwach auf
den Beinen sind,die starke Gelenkbeschwerden oder Gleichgewichtsstörungen haben, sind ein
Rollator oder ein Gehstock oft ein
Segen. Um mit den Mobilitätshilfen möglichst aufrecht zu gehen,
sollte regelmäßig die Höheneinstellung angepasst werden. Zudem sollten Sie bei der Anschaffung die verschiedenen Modelle
vergleichen und sich beim Kauf
vom Fachmann im Sanitätshaus
ihres Vertrauens beraten lassen.
Auf diese Weise finden Sie genau
die Geh-Hilfe, die zu Ihnen passt.
(dzi/djd/akz-o)

zurück zum Anfang von "Der Lippetaler"