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Pannen, Pleiten, Peinlichkeiten

Keiner will für Rüttgers sprechen
Nachdem bereits im Juni 2006 der erste Regierungssprecher entlassen wurde (siehe ,,Personelle Veränderungen in der Staatskanzlei", Juli 2006), ist der Posten nun zum zweiten Mal vakant, weil Regierungssprecher Krautscheid als Bundes- und Europaminister einspringen muss. Aber nach vier Wochen hat der Ministerpräsident noch immer keinen Nachfolger gefunden. Es drängt sich der Eindruck auf, dass keiner mehr für die Landesregierung sprechen will. Das wundert einen nicht wirklich. Das Amt des Regierungssprechers unter Herrn Rüttgers ist nur ein Schleudersitz und Kurzzeit-Job, der im Schnitt 12,5 Monate dauert.
Gerne würde man Rüttgers fahren
Unmut im Fahrerlager der Landesregierung. Nach Medienberichten hat der Ministerpräsident dafür gesorgt, dass sein Fahrer grundsätzlich jeden Monat 500,- Euro mehr Gehalt bekommt als andere Fahrer im Landesdienst. Offensichtlich gilt in der MPDroschke: Ausschlaggebend ist nicht wie lange man fährt, sondern wen man fährt.
Zu einem Duell gehören immer zwei
Hin und wieder kommt es bei der Zusammenstellung der täglichen Presseschau in der Staatskanzlei zu Manipulationen (siehe ,,Bastellbogen", Mai 2006). Diesmal fehlt leider etwas. Ein Bericht der Welt am Sonntag vom 18. November 2008 über das Rededuell zwischen ,,dem schwarzen Staatsmann und der roten Oppositionsführerin" enthält in der Presseschau-Version natürlich das Bild des Ministerpräsidenten nebst Bildunterschrift. Was fehlt? Das Bild von Hannelore Kraft mit dem Kommentar: ,,Bewies einmal mehr ihre Qualitäten in rhetorischem Kampfsport: die SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft".
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