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POS_Manager_Technology_06_2009

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Software Rollout mit E-Learning unterstützen
Der Erfolg von Softwareprojekten in Handelsunternehmen steht oder fällt mit der Akzeptanz der Mitarbeiter, die die Anwendung benutzen. In der Regel bewerten nur 37 Prozent der betroffenen Anwender diese Projekte als erfolgreich. Nicht nur die einfache Bedienung der Software spielt hierbei eine wichtige Rolle. Die organisatorischen Aspekte, die die Softwareeinführung mit sich bringt, dürfen nicht außer Acht gelassen werden. E-Learning kann dabei helfen.

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ie Ludwig Görtz, Schuheinzelhandelsunternehmen in Deutschland, setzen sich immer mehr Filialbetriebe mit einer IT-unterstützen Personaleinsatzplanung (PEP) auseinander, um die Schere zwischen steigenden Personalkosten und der Weiterentwicklung

hin zu einer elektronischen PEP ist alles andere als einfach. ,,Veränderungen sind immer emotional geladene Situationen. Die Einführung eines computergestützten Prozesses in Verbindung mit Floskeln wie ,Optimierung`, oder ,mehr Effizienz` kann genau die Mitarbeiter verunsichern, die von einer ausge-

Erfolg (Quelle: Weltz, F., Ortmann, R.G., Das Softwareprojekt, 1992).

n Der Mensch im Vordergrund
Die Komplexität der Planungsaufgabe ist enorm: Mitarbeiter sollen unter Berücksichtigung ihrer eigenen Wünsche und der des Unternehmens optimal eingesetzt werden ­ natürlich unter Einhaltung aller tarifrechtlichen Bestimmungen. An größeren Verkaufsstandorten kann der Mensch kaum mehr den Durchblick ohne EDV-Unterstützung bewahren. Es ist schließlich die Kombination aus den Erfahrungen eines Filialleiters, gepaart mit intelligenter Software, die eine effektivere Planung ausmacht. ,,Mitarbeiterakzeptanz ist unabdingbar für den Erfolg von elektronischer PEP ­ nicht nur hinsichtlich der einfachen Bedienung und der Sorgfalt bei der Datenerfassung", ist Orlow überzeugt. Ideal wäre es natürlich, jede Filialleitung persönlich zu schulen und über die Vorteile des Systems, die Notwendigkeit des Umdenkens sowie die detaillierte Bedienung aufzuklären. Dies sprengt jedoch bereits bei Unternehmen mit mehreren Dutzend Filialen die zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten ­ von Handelsunternehmen mit mehreren tausend Verkaufsstellen ganz zu schweigen. Es bedarf daher eines durchdachten Konzeptes zur Schulung und Wissensvermittlung, welches sich sowohl aus Präsenzschulungen vor Ort als auch aus Online-Trainings zusammensetzt, die jederzeit und an jedem Ort über einen Computer aufgerufen werden können. Görtz beauftragte die IAM aus Hamburg, einen modernen Trainingsansatz zur Unterstützung der Einführung von Argos zu entwickeln. Die Schulung gliedert sich in zwei Teile. Mit Präsenz- und Online-Trainings werden

Das Schulungskonzept: Mit Präsenz- und Online-Trainings werden das Verständnis und anschließend die Bedienung geschult.

des Kundenservices zu schließen. Es klingt verlockend, die bisherige Personalplanung auf Papier oder Excel-Tabellen durch eine effiziente Software zu ersetzen. Dies kann zu Kosteneinsparungen beitragen, Budgetüberschreitungen kennzeichnen, den Datenfluss im Unternehmen optimieren und den Zeitaufwand für Personalverantwortliche reduzieren. Eine gute Software macht die Planung nicht komplexer, sondern einfacher. Aber der Weg

klügelten Lösung am meisten profitieren sollen", erläutert Christian Orlow, Regionalleiter bei Ludwig Görtz und Verantwortlicher für die Einführung der elektronischen PEP Software Argos im Unternehmen. Die Auffassung des Erfolgs von Informatikprojekten hängt vom Standpunkt des Projektbeteiligten ab. Dieses Phänomen hat sich seit den Neunzigerjahren kaum verändert: Während 70 Prozent der Projektverantwortlichen ein positives Ergebnis sehen, bestätigen in der Regel nur 37 Prozent der Anwender den

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