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Brandaus_0708

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14.08.2009
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Brandaus: Topstories
seit demVorabend mit Aufräumarbeiten beschäftigt. So etwa in St. Leonhard am Forst, Wieselburg, Gresten und in NeuPischelsdorf (Bezirk Bruck an der Leitha), wo die Fischa über die Ufer tritt. Die Einsatzschwerpunkte liegen auch in der Wachau sowie im Bereich Melk und Wieselburg; Dort sind Züge des Katastrophenhilfsdienstes zur Unterstützung der Aufräumarbeiten eingesetzt.
Hochmotivierte, professionelle Hilfe
Freitag zu Mittag beläuft sich die Zahl der seit Dienstag eingesetzten Feuerwehrleute auf insgesamt 8.500. Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta lobt in diesem Zusammenhang die Bereitschaft der Freiwilligen Feuerwehrleute, unermüdlich zu helfen: ,,Ich bedanke mich bei allen Frauen und Männern, die wieder einmal ihre Familie und ihren Arbeitsplatz hinter sich gelassen haben, um hoch motiviert professionelle Hilfe zu leisten!" Auch die Zusammenarbeit mit allen Einsatzorganisationen und der NÖ Landesregierung hat sich, so Buchta, einmal mehr bestens bewährt! Schwere lokale Gewitter lösen dann am Abend des 26. Juni innerhalb kürzester Zeit neuerlich Unwettereinsätze in einigen Bezirken aus. Tulln: Alle Feuerwehren im Bereich der großen und kleinen Tulln, die durch die Regenfälle stark gestiegen ist, befinden sich im Einsatz. Für die große Tulln wird Hochwasseralarm ausgelöst. Richtung St. Pölten (im Oberlauf der Flüsse) und in Sieghartskirchen sind mehrere Ortschaften von Überschwemmungen betroffen. Wr. Neustadt: Nach heftigen Gewittern und Regenfällen müssen im Raum der Buckligen Welt zahlreiche Straßen gesperrt werden. In Klingfurth werden nach einer Hangrutschung mehrere Häuser evakuiert. Die Adria-Wien-Pipeline, über die Rohöl in die Raffinerie Schwechat transportiert wird, wird stillgelegt. Die Leitung verläuft in Klingfurth durch den ins Rutschen geratenen Hang. Die Gemeinden Erlach, Klingfurth und Walpersbach sind per Pkw nicht mehr
Aufgeweichtes Erdreich drang in Wohnhaus
Gemeinde von der Umwelt ab. Nach Murenabgängen müssen die B18, B20 und die L107 streckenweise gesperrt werden. Neunkirchen: In den Gemeinden Scheiblingkirchen und Thernberg verursachen Hangrutschungen und Überflutungen Schäden an Wohnhäusern. Ein Damm hinter dem Altersheim droht zu brechen. Diese Entwicklung lässt die Zahlen der eingesetzten Kräfte gegen Abend in die Höhe schnellen: 2.200 Feuerwehrmitglieder aus 182 Feuerwehren. Mit den Auswirkungen des Starkregens haben auch die Bezirke Amstetten, Horn, Hollabrunn, Zwettl, St. Pölten, Baden und Waidhofen an der Ybbs zu kämpfen. Samstag, 27. Juni, und Sonntag, 28. Juni 2009 In vielen Teilen Niederösterreichs werden die Aufräumungsarbeiten und Einsätze wegen Hochwassers durch die schweren Regenfälle erschwert. Lokaler Starkregen verursacht wieder Überschwemmungen. Amstetten ist besonders von den Niederschlägen betroffen. Allein in diesem Bezirk werden am Sonntag 1.000 Feuerwehrmitglieder zu Hochwassereinsätzen alarmiert. Die Einsatzkräfte sind mit Auspump- und Sicherungsarbeiten entlang der Hochwasser führenden Gewässer beschäftigt.
Tag 5-6
LH Pröll und LBD Buchta beim Lokalaugenschein
Feuerwehrkamerad kommt ums Leben
Das Hochwasser fordert an diesem Wochenende sein erstes Todesopfer. In Hiesbach, Bezirk Amstetten, stürzt der 16-jährige Rene, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Allhartsberg, ins Wasser und wird in ein Abwasserrohr gesaugt. Er versuchte seinem Onkel bei der Beseitigung von Verklausungen zu helfen. Die Feuerwehr, welche bereits im Einsatz ist, findet den Burschen im Wasser die sofort eingeleiteten Wiederbelebungsversuche bleiben aber erfolglos. Der Notarzt kann nur mehr denTod des Burschen feststellen. Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta ist tief betroffen: ,,Auch wenn das kein Einsatz der Feuerwehr war, so hat Rene doch sein Leben verloren, weil er einfach helfen wollte. Ich bin sehr traurig, dass ein junger Feuerwehrkamerad deshalb sein Leben lassen musste."
St. Pöltner Helfer im Einsatz erreichbar. In Zillingdorf ist es zu einem Dammbruch gekommen, in Ofenbach wird eine Brücke von Wassermassen weggespült. Lilienfeld: Der Einsatzschwerpunkt liegt im Bereich der Flüsse Traisen und Gölsen. Das Wasser lässt eine Wehranlage bersten, unterbricht die Bahnstrecke Traisen-Hainfeld und schneidet eine
Hochwasseralarm an der Donau
Im Bezirk Scheibbs wird bereits am Samstag der mobile Hochwasserschutz aufgebaut und in Wieselburg weiterhin das Messegelände mit Sandsäcken gesichert. Die Pegel der Flüsse im Bezirk Melk (Melk und Pielach) steigen in der Nacht auf Montag weiter an, und für den Bereich des Melker Kraftwerks wird der Hochwasseralarm ausgelöst. Auch im Bezirk St. Pölten müssen Sonntagnacht
Gesperrte Straßen in Wr. Neustadt
Brandaus 7/8 · 2009
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