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Kunst im Gut Das Magazin Frühjahr 2019

Seite 13 Kunst im Gut Das Magazin Frühjahr 2019Sonderschau

Städtische Meisterschule
für das Holzbildhauerhandwerk
der Landeshauptstadt München
Holz Stein Gold
Die Holzbildhauer-Meisterschule ist Teil der traditionsreichen Kunsthandwerklichen Berufsfach- und Meisterschulen HOLZSTEINGOLD in der Münchner Luisenstraße.
Bei Kunst im Gut präsentieren sich die drei Fachbereiche
in der Sonderschau im Westtrakt des Klosterguts mit
ausgewählten Arbeiten der Studierenden aus den letzten
Jahren. Zudem werden Studierende vor Ort arbeiten und
als lebende Werkstatt präsent sein.
Den Gästen von Kunst im Gut bietet sich eine interessante
Sonderschau ­ es werden aus dem vielfältigen Spektrum
der schulischen Ausbildungsinhalte beispielhafte Schülerarbeiten und Projekte präsentiert: Skulpturen aus Holz
und Stein, Plastiken aus Gips, Beton, Bronze und Kunststoff, Zeichnungen, Druckgrafiken und Schriftblätter sowie Gold- und Silberschmiedearbeiten.
Sie sehen außergewöhnliche Ausstellungsstücke und
meisterhafte Bildhauer/innen in Aktion. Schauen Sie ihnen bei der Arbeit über die Schulter, informieren Sie sich
über Ausbildung und Arbeitsweisen der Münchner Fachund Meisterschulen! So ist zum Beispiel die Münchner
Holzbildhauer Meisterschule eine zweijährige Weiterbildung, in der die Studierenden auf die Meisterprüfung im
Holzbildhauerhandwerk vorbereitet werden.
Die Teilnahme an Kunst im Gut ist Unterrichtsgegenstand für die diesjährigen Meisterschüler/innen. Neben
der Gestaltung der Sonderschau entwickelten die Studierenden Skulpturen in Form von Stelen speziell für den
Skulpturengarten, die in der Schule realisiert wurden.
Als Stele (altgr. stéle = ,,Säule" oder ,,Grabstein") wird
seit der griechischen Antike primär ein hoher, freistehender, monolithischer Pfeiler bezeichnet. Dabei haben sich
die neun Bildhauer/innen nicht mit der Gestaltung jeweils einer Stele begnügt ­ sondern ein thematisch oder
inhaltlich zusammenhängendes Stelenpaar gestaltet,
welches für die Wirkung im Freiraum projektiert und aus
witterungsbeständigen Materialien ausgeführt wurde.
Die Stelenpaare werden durch Inhalte und Formen in
ihrem Variantenreichtum und durch ihre Vielfalt den
Skulpturengarten neu beleben.
Die teilnehmenden Studierenden sind:
Anna Bade, Rachel Boutsoulila, Haris Grimbs, Sophie
Herz, Tobias Horn, Meike Krieger, Dominik Rajovc,
Alexej Tempel und Tabata von der Locht.
Klassen- und Projektleiter ist Martin Kargruber.
Auf den Fotos bekommen Sie einen Vorgeschmack auf die
neuen Stelenpaare, die demnächst in Scheyern zu sehen
sein werden.
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