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SC Paderborn 07 - arenaNEWS 18-19 09

Seite 3 SC Paderborn 07 - arenaNEWS 18-19 09DYNAMO DRESDEN
Kaum ein Fußball-Standort in Deutschland bietet so viel Emotionen wie
Dresden. Die Dynamo-Fans stellen alle Verantwortlichen und bisweilen
auch die Mannschaft mit ihrer Liebe zum Club vor große Herausforderungen. Da passt ein 14. Tabellenplatz, der am Ende der Saison 2017/2018
zu Buche stand, nicht so recht ins Bild. Die schon brüchige Beziehung zu
Chef-Trainer Uwe Neuhaus wurde zwar fortgesetzt, endete aber früh in
der aktuellen Spielzeit mit einer Trennung. Seitdem führt Maik Walpurgis das Dresdner Team, das mit Talent und auch mit Typen punkten will.

MIT TALENT UND TYPEN AUF DEM WEG IN DIE
OBERE TABELLENHÄLFTE DER 2. BUNDESLIGA
Im Zentrum des Spielfeldes agiert
bei den Dynamos ein erfahrener
Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Patrick Ebert, der
14 Jahre lang bei Hertha BSC aktiv
war und anschließend eine internationale Tournee über Real Valladolid (2012-2014), Spartak Moskau (2014-2015) und Rayo Vallecano (2015-2017) startete, soll
das Team mit seinen 31 Jahren führen. Rund um ihn herum
haben mehrere weitere Neuzugänge den Sprung geschafft, dazu
zählen Abwehrspieler Linus Wahlqvist (IFK Norrköping) und Mittelfeldakteur Ioannis Nikolaou
(Würzburger Kickers).
Zwischen den Pfosten hat sich
trotz starker Konkurrenz durch
Neuzugang Tim Boss (Fortuna
Köln) das Eigengewächs Markus
Schubert etabliert, der seit 2011
4

Mittelfeld:

Abwehr:

TOR:
Tim Boss (21)
Markus Schubert (1)
Patrick Wiegers (24)

Florian Ballas (23)
Dario Dumic (3)
Sören Gonther (26)
Brian Hamalainen (31)
Philip Heise (16)
Niklas Kreuzer (7)
Jannik Müller (18)
Linus Wahlqvist (2)

Aias Aosman (10)
Baris Atik (28)
Rico Benatelli (8)
Erich Berko (40)
Haris Duljevic (11)
Patrick Ebert (20)
Marco Hartmann (6)
Marius Hauptmann (35)
Sascha Horvath (29)
Justin Löwe (34)
Patrick Möschl (22)
Ioannis Nikolaou (4)

Sturm:
Osman Atilgan (15)
Moussa Koné (14)
Vasil Kusej (32)
Lucas Röser (9)

für Dynamo aktiv ist. Im Unterschied zur jüngeren Vergangenheit ist Dresden unter Walpurgis
zu Hause wieder eine Macht. Das
DDV-Stadion mit seinen 32.000
Plätzen steht aktuell nicht nur
für intensive Fußball-Atmosphäre, sondern ist eine schwer zu
bezwingende Festung. Auf fremden Plätzen hat Dynamo dagegen
noch Luft nach oben.
Zuletzt mussten die Dresdner
allerdings in eine Heimniederlage gegen Holstein Kiel einwilligen.
Früh erzielten die Gäste die beiden Tore, die zum 2:0-Sieg reichten. Zwar hatte der beste Torschütze der Dynamos, Moussa
Koné (sieben Treffer in 16 Spielen), kurz nach dem Seitenwechsel die Chance zum Anschluss. Die
Offensivbemühungen blieben insgesamt jedoch überschaubar.
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