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SC Paderborn 07 - arenaNEWS 18-19 05

Seite 3 SC Paderborn 07 - arenaNEWS 18-19 051. FC UNION BERLIN
Im Unterschied zu früheren Jahren ist der 1. FC Union Berlin ohne verbale Kampfansagen in die Saison 2018/2019 gestartet. Diese Haltung
tut dem Club und der Mannschaft offenbar gut, denn auf leisen Sohlen haben sich die Köpenicker bereits früh in der Spielzeit zu einem
Aufstiegskandidaten gemausert. Der neue Chef-Trainer Urs Fischer
hat offenbar an den richtigen Stellschrauben gedreht, zumindest ist
der Einstieg in die aktuelle Saison bei den Eisernen sehr gut gelungen.
Nach wie vor ist der 1. FC Union das einzige Team ohne Niederlage.

AUF LEISEN SOHLEN MIT NEUEM COACH
URS FISCHER IN RICHTUNG BUNDESLIGA
Am Ende der vergangenen Spielzeit ließ Präsident Dirk Zingler in
einer Medienrunde kräftig Dampf
ab: ,,Der Tag ist eine Katastrophe,
zum Kotzen". Der starke Mann an
der Alten Försterei hatte soeben
Chef-Trainer André Hofschneider,
Sport-Geschäftsführer Lutz Munack und den Leiter der Lizenzspielerabteilung, Helmut Schulte, entlassen. Von Befreiung aber keine
Spur, es herrschten Beklemmung
und Unsicherheit im Berliner Fußball-Osten. Es kamen mit Oliver
Ruhnert ein neuer Sport-Chef, mit
dem zweifachen Schweizer Meister Fischer ein neuer Coach und
zahlreiche neue Kicker.
In Florian Hübner und Manuel
Schmiedebach (beide Hannover
96) sowie Ken Reichel (Eintracht
Braunschweig) hat Union Berlin
viel Erfahrung gewonnen. Dem
4

Abwehr:

TOR:
Jakob Busk (12)
Rafal Gikiewicz (1)
Lennart Moser (30)

Marvin Friedrich (5)
Florian Hübner (19)
Christopher Lenz (25)
Lennard Maloney (33)
Michael Parensen (29)
Ken Reichel (14)
Fabian Schönheim (34)
Christoph Schösswendter (3)
Marc Torrejon (15)
Christopher Trimmel (28)

Mittelfeld:
Akaki Gogia (11)
Marcel Hartel (7)
Felix Kroos (23)
Joshua Mees (8)
Grischa Prömel (21)
Kenny Prince Redondo (18)
Julian Ryerson (6)
Manuel Schmiedebach (24)
Berkan Taz (31)
Eroll Zejnullahu (27)
Robert Zulj (32)

Sturm:
Suleiman Abdullahi (20)
Sebastian Andersson (10)
Simon Hedlund (17)
Sebastian Polter (9)

Club ging es dabei nicht nur um
die individuelle Qualität, sondern
vor allem um neue Führungsstärke. Viele Verträge der Neuzugänge laufen bis zum Sommer 2020,
was die Ausrichtung anzeigt:
Innerhalb von zwei Jahren wollen die Köpenicker nun wirklich in
die Bundesliga. Allerdings ohne in
der Öffentlichkeit laut darüber zu
reden. Man will nicht mehr ,,groß
quatschen" (O-Ton Mannschaftskapitän Felix Kroos), sondern mit
Leistung überzeugen.
Vor der jüngsten Länderspiel-Pause erlebten die Zuschauer beim 1.
FC ein Spiel der besonderen Art.
Bis in die Nachspielzeit lagen die
Berliner gegen den 1. FC Heidenheim mit 0:1 zurück. Dann sorgte
der nach vorne geeilte Torhüter
Rafal Gikiewicz mit einem Kopfballtreffer für den 1:1-Endstand.
5

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