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Einstieg

Seite 11 EinstiegEinstieg Dortmund

Sonderveröffentlichung
# · Mittwoch, 12. September 2018

Kleine Abenteuer
Nach dem Schulabschluss verbringen viele Jugendliche die Zeit bis zum Ausbildungs- oder Studienbeginn
im Wartesaal. Das muss nicht sein, denn es gibt viele Möglichkeiten, um diese Phase sinnvoll zu nutzen.
Es ist vollbracht: Der Schulabschluss ist in der Tasche ­ und
nun? Bevor der ,,Ernst des Lebens" beginnt, ist meist erst
mal Warten angesagt, denn
zwischen dem Abitur und
dem Ausbildungs- oder Studienstart liegen in der Regel
mehrere Monate. Immer
mehr Jugendliche entscheiden sich sogar freiwillig für
eine längere Auszeit. Ganz
gleich, ob man nun ein paar
Monate oder gleich ein ganzes Jahr zur Verfügung hat ­
der Zeitpunkt für ein kleines
Abenteuer ist ideal. Und wer
sich freiwillig engagiert, entwickelt sich persönlich weiter
und sammelt Pluspunkte für
den Lebenslauf.

Freiwilligendienst
Ein Freiwilliges Soziales Jahr
wird überwiegend in sozialen
Einrichtungen geleistet. Doch
auch in der Politik, in der Kultur, im Sport sowie in der
Denkmalpflege ist ein ,,FSJ"
möglich. Für alle, die sich im
Umwelt- und Naturschutz en-

gagieren und in ,,grüne" Berufe hineinschnuppern möchten, ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr eine gute Wahl.
Einige Beispiele sind die Arbeit mit Tieren, praktischer
Naturschutz,
Waldund
Forstarbeit oder ökologischer
Landbau. Wer sich eher kommunikative
Aufgaben
wünscht, kann genauso gut in
der Umweltbildung, der Öffentlichkeitsarbeit oder im
Verwaltungsbereich
tätig
werden.
Alle
Freiwilligendienste
dauern in der Regel ein Jahr,
mindestens jedoch sechs Monate. Die Teilnehmer arbeiten
in Vollzeit und erhalten dafür
ein monatliches Taschengeld.
Internationale Freiwilligendienste werden vor allem in
Europa sowie in Entwicklungs- und Schwellenländern in Lateinamerika, Afrika
und Asien angeboten.

Work & Travel
Jährlich verbringen etwa
20.000 junge Deutsche einen

Ab ins Ausland? Nach dem Schulabschluss ist der Zeitpunkt
ideal für eine Auszeit. Informationen dazu gibt es auf der
Einstieg Dortmund.
FOTO EINSTIEG GMBH
kombinierten Reise- und Arbeitsaufenthalt im Ausland.
Sie lernen Land, Leute, Kultur
und Sprache kennen und finanzieren sich die Reise
durch Gelegenheitsjobs ­ zum
Beispiel als Erntehelfer, Kellner oder Kindermädchen. Erfahrungsgemäß reichen die
Job-Einkünfte allerdings nur
selten aus, um das komplette
Auslandabenteuer zu decken.
Ein gewisses Start- und Not-

fallkapital sollte man daher
schon mitbringen. Auch sollte
man in der Regel mindestens
18 Jahre alt sein, um ein sogenanntes ,,Working Holiday"Visum für das Zielland zu bekommen.

Au-pair
Der mehrmonatige Aufenthalt in einer Gastfamilie ist eine Möglichkeit, um vergleichsweise preiswert ein

fremdes Land zu erkunden
und dabei die Sprache, die
Kultur und die Lebensgewohnheiten der Menschen
kennenzulernen. Als Au-pair
ins Ausland zu gehen, hat
aber nichts mit Urlaub zu tun
­ bis zu acht Stunden Kinderbetreuung und leichte Hausarbeit sind ganz normal. Dafür stellt die Gastfamilie Unterkunft und Verpflegung
und zahlt zusätzlich ein Taschengeld.

Sprachreise
Eine Sprachreise zielt darauf
ab, gründlich und schnell eine fremde Sprache zu lernen
oder vorhandene Sprachkenntnisse zu verbessern. Vor
Ort sind die Teilnehmer gezwungen, sich in der jeweiligen Landessprache zu verständigen. Jeden Tag verbringen sie zudem mehrere Stunden in der Schule: Im Standardsprachkurs drei, im Intensivkurs, können es auch
schon mal fünf oder sechs
Stunden sein. www.einstieg.com

Ihr Arbeitsplatz: Die Welt!
Haben Sie Interesse an einer abwechslungsreichen Tätigkeit in den Bereichen Rechts- und Konsularwesen, Ressourcenmanagement, Wirtschaft und Entwicklungspolitische
Zusammenarbeit, Kultur, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit? Können Sie sich vorstellen, sowohl im Auswärtigen Amt in Berlin als auch an den rund 230 deutschen Auslandsvertretungen weltweit eingesetzt zu werden und ca. alle vier Jahre Ihren Dienstort weltweit zu wechseln?
Das Auswärtige Amt stellt nach einem Auswahlverfahren (schriftlich: Ende Oktober/Anfang November 2018, mündlich: Ende Februar ­ Anfang April 2019)

Anwärter/-innen für den gehobenen Auswärtigen Dienst

in den Vorbereitungsdienst ein.

Beginn des Studiums: Ende Juli 2019
Die Ausbildung besteht aus einem dreijährigen dualen Fachhochschulstudium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Auswärtige
Angelegenheiten (Berlin und Ausland).
Ihr Profil:
·
Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife
·
Hohes Maß an Sozialkompetenz
·
Bereitschaft, nach dem Studium ca. alle vier Jahre den Dienstort weltweit zu wechseln
·
Deutsche/Deutscher im Sinne von Art. 116 des Grundgesetzes
·
Kenntnisse in Englisch und einer weiteren Fremdsprache (Arabisch, Bosnisch, Chinesisch, Farsi, Französisch, Japanisch, Koreanisch, Kroatisch, Polnisch,
Portugiesisch, Russisch, Serbisch, Spanisch oder Türkisch), sowie die Bereitschaft, sich Grundkenntnisse in Französisch bis zur Einstellung anzueignen;
Kenntnisse weiterer Fremdsprachen sind willkommen.
·
Gesundheitliche Eignung
·
Zustimmung zur Durchführung einer Sicherheitsüberprüfung nach § 9 des Sicherheitsüberprüfungsgesetzes.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt. Wir freuen uns über Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund.

Bewerbungszeitraum: 02. Juli bis 08. Oktober 2018 (13 Uhr MESZ)
Sie sind interessiert? Auf unserer Webseite www.diplo.de/gehobenerdienst finden Sie ausführliche Informationen und das ab 02. Juli 2018 freigeschaltete OnlineBewerbungsformular.

Auswärtiges Amt I Akademie Auswärtiger Dienst
e-mail: 1-ak-12@diplo.de

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