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Dorfleben Westerholt 10.08.18

Seite 15 Dorfleben Westerholt 10.08.18Flicken, sanieren oder umbauen
Der Rat muss bald über die Zukunft der Bahnhofstraße entscheiden. Derzeit besteht Uneinigkeit.
Von Frank Bergmannshoff

A

ls Ende der 1990er-Jahre
der Umbau der Bahnhofstraße geplant und umgesetzt
wurde, waren Kaufleute und
Bürger überwiegend dafür.
Die Verkehrsverhältnisse auf
der Westerholter Lebensader
waren unhaltbar, es konnte
nur besser werden. Da es für
separate Geh- und Radwege
sowie Fahrbahnen an Platz
mangelte, entstanden als
Kompromiss die gepflasterten
Mehrzweckstreifen.
Autos
und Lkw sollen sich diese mit
Fahrradfahrern teilen.
Dieses Konzept funktioniert
auch ­ nicht immer gut, aber
tatsächlich fließt der Verkehr
geordneter als vor 1997. Was
überhaupt nicht funktioniert,
ist die komplizierte Unterkonstruktion der Mehrzweckstreifen sowie des 2008 gebauten
Kreisverkehrs
(siehe
,,Chronologie"). Sie hält der
Belastung vor allem durch
Lastwagen nicht stand.
Seit der Fertigstellung der
Straße flossen fast eine Milli-

on Euro in Reparaturen und
Sanierungen ­ doch es treten
weiterhin Schäden auf. 2016
ist der Betriebshof dazu übergangen, nur noch zu flicken:
Schäden im Pflaster werden
mit Kalt-Asphalt aufgefüllt.
Die Stadtverwaltung hat
jetzt die Politiker im Westerholter Bezirksausschuss sowie
im Ratsausschuss für Ordnungswesen und Feuerschutz
gefragt, wie sie vorgehen soll.
Drei Varianten sind denkbar:
u weiterhin die Löcher
nur flicken
u die Mehrzweckstreifen aufwendig sanieren und statt
des Pflasters womöglich Asphalt einbauen
u die Mehrzweckstreifen
ausbauen, die Straße auf
ganzer Breite asphaltieren,
an den Rändern Fahrradstreifen aufmalen. Diese
Variante wählte die Stadt
Lünen, die auf der Brambauer Straße die gleichen
Probleme hatte wie Herten
mit der Bahnhofstraße.
Eines ist dabei zu beachten,
wie der städtische Fachbe-

Trotz aller Reparaturen und Sanierungen gehen die gepflasterten Mehrzweckstreifen immer wieder kaputt. Inzwischen
werden Schäden ­ wie auf diesem Foto ­ nur noch mit
Kalt-Asphalt geflickt.
--FOTO: BERGMANNSHOFF
reichsleiter Ralf Terpoorten
betonte: Für den Neubau der
Straße erhielt die Stadt seinerzeit Fördergelder des Bundes.
Diese sind bis 2026 gebunden.
Wenn die Stadt die Straße jetzt

Top-Platzierungen
fürs Phantasialand

Das Publikum hat entschieden: Das Phantasialand ist der
beste Freizeitpark Deutschlands. Bei den Publikums
Awards 2017 des renommierten Fachportals Parkscout
ging das Phantasialand als
Gewinner in der Kategorie
,,Bester Freizeitpark" hervor ­
und darf damit den wichtigsten Titel in der deutschen
Freizeitparkbranche tragen.
Daneben freut sich das
Phantasialand über insgesamt 13 Top-Platzierungen,
darunter sechs 1. Plätze, sechs
2. Plätze und einen 3. Platz.

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Die ersten Plätze belegt das
Phantasialand in den Kategorien
,,Bester
Freizeitpark
2017", ,,Beste Achterbahn
2017", ,,Beste Familienachterbahn 2017", ,,Beste Wasserattraktion 2017", ,,Beste ThrillAttraktion 2017" und ,,Beste
Themenfahrt 2017".
INFO: Das Phantasialand in
Brühl ist bis zum 4. November
täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, im Rahmen der ,,Phantasialand Sommerzeit" ist der
Park bis zum 26. August sogar
bis 20 Uhr geöffnet.

allzu sehr umgestaltet, muss
sie im ungünstigsten Fall die
Fördergelder zurückzahlen.
Bei den Diskussionen in den
Ratsausschüssen gingen die
Meinungen auseinander. Die

RÄTSEL_AUFLÖSUNG!

Freizeitpark gewinnt Titel in Serie.

,,Chiapas" wurde vom Publikum mit dem Titel ,,beste Wasserattraktion 2017" ausgezeichnet.

SPD setzte mit ihrer Mehrheit
durch, dass die Stadtverwaltung die bis 2016 durchgeführte Erfassung und Dokumentation der Schäden fortführt. Des Weiteren sollen im
Haushalt des nächsten Jahres
80.000 Euro bereitgestellt
werden, damit ein Sanierungskonzept erarbeitet werden kann. Dabei sollen die genannten drei Varianten verglichen werden. SPD-Ratsfrau
Heike Dignaß wünschte sich
eine stärkere Tempo-Reduzierung und dass die Mehrzweckstreifen nicht dauerhaft von
Autos befahren werden.
CDU und Linke stimmten
bei der ausschlaggebenden
Entscheidung im Stadtentwicklungsausschuss gegen einen Varianten-Vergleich. Für
sie kommt nur ein Umbau mit
durchgehender
Asphaltierung und Fahrrad-Markierungen infrage. CDU-Ratsherr
Winfried Kunert: ,,Die heutige Bauweise ist ein Fass ohne
Boden. Noch mehr Gelder in
dieses Loch zu werfen, wäre
nicht zu verantworten."

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BAHNHOFSTRASSE

dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt

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