< Seite 28
Seite 30 >

Seite 1

20 Jahre in Ihrer Heimat

Seite 29 20 Jahre in Ihrer Heimat20 JAHRE

Jubiläumsausgabe

Großer Appell auf dem Marktplatz ­
50 Jahre Bundeswehrstandort Mayen
1962 kamen die ersten Soldaten der Bundeswehr in die Mayener General-Delius-Kaserne. Dieses Ereignis jährte sich
2012 zum 50. Mal. Das Jubiläum und auch das gleichzeitige
10-jährige Bestehen des in der Kürrenberger Kaserne beheimateten Zentrums Operative Information wurde auf dem
Mayener Marktplatz mit einem Großen Appell begangen.
Der damalige Kommandeur Oberst Richter hatte diese Form
eines militärischen Zeremoniells zur Feier des Tages gewählt
und erinnerte in seiner Rede an die lange Tradition von Mayen als Garnisonsstadt, die im Grunde bis in die Römerzeit
zurückgeht. In den vergangenen 50 Jahren geriet der Bestand der Kaserne mehrfach in Gefahr. Von der seinerzeit
eingeleiteten Strukturreform der Bundeswehr konnte der
Standort Mayen jedoch erheblich profitieren, weil die Zahl
der dort beschäftigten Zivilbediensteten und stationierten
Soldaten sich fast verdoppelte.

Oberst Wolfgang Richter und Mayens seinerzeitiger höchster
Repräsentant Bürgermeister Rolf Schumacher schreiten die
Front der angetretenen Soldaten des Zentrums Operative
Information ab.
Fotos: Archiv/WE

Anfang Juli wurde das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) aus der Struktur des
Kommando Streitkräftebasis herausgelöst und gleichzeitig
dem Kommando Strategische Aufklärung (KSA) unterstellt.
Oberst Christian Bader, Kommandeur des ZOpKomBw, bewertet den Unterstellungswechsel positiv. Für die gesamte
Region ist die Bundeswehr nach wie vor ein bedeutender
Wirtschaftsfaktor.
Und berichtenswerte Ereignisse gibt es das ganze Jahr über.
BLICK aktuell ist stets an vorderster Front dabei!
WE

Am 25. August 1964 erhielt die damals neue Kürrenberger
Kaserne als militärische Heimat der dort stationierten Fernmelder und zu Ehren des Begründers der Fernmeldetruppe
des Heeres den Namen ,,General-Delius-Kaserne". Mit einer
feierlichen Zeremonie erfolgte am 18. November 2015 die Umbenennung zur ,,Oberst-Hauschild-Kaserne". In der Mayener
Kaserne spätestens mit dem Zentrum Operative Information
und einem speziellen Bataillon in der Koblenzer FalkensteinKaserne ist eine neue Truppengattung entstanden, die 2014 in
dem heutigen Zentrum Operative Kommunikation an einem
Standort zusammen geführt wurde. Die vielfältigen Aufgaben
des Zentrums haben jedoch nichts mehr mit den ehemaligen
Fernmeldern gemein. Der neue Namensgeber, Oberst Reinhard
Hauschild, repräsentiert wie keine andere Persönlichkeit den
heutigen Verband und seine Herkunft.

Eröffnung des Traumpfades ,,Wacholderweg" feierlich begangen
Am 12. April 2008 fiel in Bendorf mit der Eröffnung des
,,Saynsteig" der Startschuss für die Einweihung von zunächst elf Traumpfaden im Landkreis Mayen-Koblenz. Eine
Woche später freute sich die Gemeinde Langscheid über die
Eröffnung ihres größten Tourismusprojektes, des Wacholderwegs.
Zu der Feierstunde konnte Ortsbürgermeister Gottfried Groß zahlreiche Gäste und politische Weggefährten begrüßen, die ihn auf
dem langen Weg zum Wanderweg begleitet
hatten. Allen voran natürlich den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel
und CDU-Landratskandidaten Dr. Alexander
Saftig, der in seiner Rede auch besonders auf
die Verdienste des Ortsbürgermeisters einging. Aber auch
der Landratskandidat der SPD, Achim Hütten und Andrea
Nahles, MdB, hatten sich gerne zu dieser überregional interessanten Feierlichkeit eingefunden.
Der 8,6 km lange Rundweg ist in etwa 3 Stunden zu erwandern, wobei man 264 Höhenmeter zu überwinden hat. Der
Weg hatte seinerzeit bereits die Prüfung des Deutschen
Wanderinstituts zum Premiumwanderweg mit 70 Punkten
bestanden, wobei 30 Punkte schon ausreichend gewesen

Die meisten Gäste hatten zur Eröffnung des Traumpfades Wacholderweg wegen des nasskalten Wetters ihre Wanderschuhe
nicht mitgebracht. Foto: Archiv/WE

wären. Als einer der Ausgangspunkte für eine Rundwanderung bietet sich nach wie vor besonders die am Ortsrand
von Langscheid liegende Wacholderhütte an. Hier bestehen
ausreichend Parkmöglichkeiten für die mit einem PKW anreisenden Wanderer.
WE

29

zurück zum Anfang von "20 Jahre in Ihrer Heimat"