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20 Jahre in Ihrer Heimat

Seite 15 20 Jahre in Ihrer Heimat20 JAHRE

Jubiläumsausgabe

nun Late Night, Comedy und Jugendtheater im Repertoire.
Gleichzeitig setzte Ris in Sachen Vermarktung ganz neue innovative Akzente.

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als Intendant über zeh
Peter Nüesch prägte
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Bild der Burgfestspiele
käufen.
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Spielzeiten mit den hö

Mit Uwe Hoffmann als Fachbereichsleiter der Stadt Mayen
hat zudem jemand das letzte Wort, der die Festspiele seit
den 80er Jahren begleitet und geprägt hat.
2007 begann also wieder eine neue Zeitrechnung in Mayen. Unter dem neuen Intendanten Peter Nüesch hatten die
Festspiele in Sachen Zuschauernachfrage die besten Jahre.
Der Verkaufsrekord datiert aus dem Jahr 2009, als 36.107
Tickets über die Ladentheke gingen. Ebenfalls in die Ägide Nüesch fällt das erfolgreichste Einzelstück. 2011 sahen
15.275 Zuschauer die Mayener Inszenierung des ,,Michel
aus Lönneberga".
Als Freilichtbühne ist man in Mayen bei den Zuschauerzahlen natürlich auch von der Witterung abhängig. Allerdings
sind sowohl Schauspieler als auch Publikum über die Jahre
entsprechend abgehärtet. In diesem Jahr sind bisher vier
Vorstellungen von Kabale und Liebe wegen Regen abgebrochen worden. Eine Zahl, die laut Verwaltungsleiter Ralf
Fuß über dem Durchschnitt liegt. Gerade einmal zwei
Vorstellungen werden im Mittelwert witterungsbedingt nicht zu Ende gespielt, wobei man weiß,
dass Nieselregen den Theaterspaß in Mayen im
Normalfall nicht trüben kann.

Geheimtipp Kleine Bühne
Im Jahr 2017, der ersten Spielzeit mit der Handschrift des Intendanten Daniel Ris und seiner
Stellvertreterin Petra Schumacher, wurden die
Festspiele noch vielfältiger. Neben den Erwachsenenstücken und dem Familienstück, gibt es

Wir gratulieren zum 20-jährigen Jubiläum

Einige dieser Inszenierungen finden nicht im Hof der Genovevaburg, sondern auf der Kleinen Bühne statt, die sich
schon seit Jahren als Geheimtipp etabliert hat.
Ihre Anfänge fand die kleine Bühne unter Heyse in den
Burggärten, als in Richtung der Grubenwinde gespielt
wurde. Die schnell zunehmende Begeisterung für die kulturellen Kleinode, die hier zur Aufführung kamen, ließ die
Verantwortlichen nach einer festen Spielstätte suchen. Der
Innenhof des Alten Arresthauses erhielt am Ende den Zuschlag und ist wie geschaffen für eine intime und außergewöhnliche Theateratmosphäre. Wie schon in den Vorjahren
haben die Aufführungen auf der Kleinen Bühne auch 2017
eine einhundertprozentige Auslastung.

Städtischer Zuschuss auf Niveau der 80er Jahre
Mitverantwortlich für die gute Zuschauerresonanz ist sicherlich auch der städtische Kulturausschuss, der nach Vorschlägen der jeweiligen Intendanz den Spielplan endgültig
beschließt. Der dazugehörige Etat geht durch drei städtische Instanzen, ehe er endgültig genehmigt ist. Dabei ist
der städtische Anteil auf 200.000,- Euro jährlich gedeckelt
und damit auf dem gleichen Niveau wie in den Anfangsjahren, als die Stadt 400.000,- DM für die Festspiele aufbrachte. Wenn man bedenkt, dass seit 1980 die Kosten in
allen Bereichen gestiegen sind, eine erstaunliche Leistung
von Verwaltung und künstlerischer Leitung, die in Sachen
Sponsoring und Vermarktung viele kreative Wege für die
Festspiele gefunden haben.
Auch die Mayener Geschäftswelt bringt sich mit innovativen
Ideen und natürlich auch finanzieller Unterstützung ein, um
das Aushängeschild der Stadt Mayen zu fördern.
Die aus den Festspielen resultierende Wertschöpfung lässt
sich in Euro nur schwer ermitteln. Bekannte Studien sprechen in vergleichbaren Fällen von einem so genannten
,,Return on Invest" von 1:3. Das bedeutet für jeden investierten Euro fließen drei Euro in die
Wirtschaft zurück. Somit kann man
bei den Mayener Burgfestspielen
sicherlich von einer ,,Win-Win-Situation" sprechen.
BLA
Hans-Joachim Heyse ­ eine Theaterlegende trat 2013 von der LebensBühne ab. Der begnadete Intendant
hat in der Eifelstadt Geschichte
geschrieben.
Foto: Archiv/BS

Fensterdekorationen
Kerstin Wilbert

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