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20 Jahre in Ihrer Heimat

Seite 14 20 Jahre in Ihrer Heimat20 JAHRE in MAYEN I VORDEREIFEL I MENDIG

Burgfestspiele sind kulturelles Aushängeschild der Stadt
Seit 20 Jahren begleitet BLICK aktuell das Kultur-Highlight
Wenn der Mai kommt, dann ticken in Mayen die Uhren anders. Die Festspielzeit beginnt und die Eifelmetropole wird
durch die alljährlichen Burgfestspiele zur Theaterstadt.
Die Wurzeln zu diesem kulturellen Glanzlicht liegen bereits
im Jahre 1935. Seinerzeit wurde am Fuße der Burg die Genovevasage zur Aufführung gebracht. Ein für damalige Verhältnisse überragendes Event mit rund 300 Mitwirkenden.
Anlässlich der Mayener Burgwoche zum 700. Geburtstag
der Genovevaburg wurde das Konzept 1980 (mit weniger
Mitwirkenden) quasi kopiert. Seinerzeit bildete die Genovevaburg den Hintergrund zur Bühne, welche sich am Boemundring befand, der für die Zuschauertribünen gesperrt
wurde.
Wer schon einmal zu Lukasmarktzeiten versucht hat durch
Mayen zu fahren, weiß was es bedeutet, wenn Mayens
Hauptverkehrsstraße gesperrt ist, so dass eine dauerhafte
Lösung für eine Theaterstätte gesucht und mit dem Innenhof der Burg gefunden wurde.
Seit zwanzig Jahren begleitet ,,Blick aktuell" die Mayener
Burgfestspiele mit einer umfangreichen Berichterstattung
und kann dabei auf vier Intendanten zurückblicken, die alle
ihre Duftmarken gesetzt und Mayen dazu verholfen haben,
den außergewöhnlichen Stellenwert in der Kulturszene zu
erhalten.

das
5: Dicht gedrängt saß
Genovevafestspiele 193
Boemundring und
r Tribüne
Publikum 1935 auf de
der Genovevasage.
folgte die Aufführung
ver

Förderung erhält. Hans Joachim Heyse, der von 1988 bis
2003 Intendant der Festspiele war, brachte das klassische
Theater in die Eifel. Unter anderem seine Shakespeare-Inszenierungen sorgten schnell dafür, dass Mayen sich einen
Namen in der Kulturszene machte.

Land fördert Mayener Festspiele
Immerhin sind die Mayener Burgfestspiele das Kulturprojekt, welches vom Land Rheinland-Pfalz die dritthöchste

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siktheater als
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Pavel Fieber führte 200
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neues Genre in Mayen
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größter Beliebtheit, so
sich seitdem
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von Daniel Ris inszen

2004 brach mit Pavel Fieber eine neue, zugegebener Weise
sehr kurze, Ära an, deren Auswirkungen aber noch heute
das Gesicht der Festspiele prägen. Mit Anatevka brachte Fieber im letzten Jahr seines Schaffens das Musiktheater nach
Mayen und damit die Sparte, die auch heute in der Publikumsgunst vorne liegt. Damit endete die Ära Fieber 2006,
da speziell im ersten Jahr der Intendanz das vorhandene
Budget deutlich überschritten wurde. Die Risse, die sich
deshalb zwischen Intendanz und städtischer Politik ergeben
hatten, ließen am Ende eine weitere Fortführung der Zusammenarbeit nicht mehr zu.
Seitens der Verwaltung lernte man aus diesen Erfahrungen
und installierte 2005 mit Ralf Fuß einen Verwaltungsleiter,
der seitdem gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter (Intendanten) die Festspiele leitet und organisiert.

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