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Kunst im Gut Das Magazin Herbst 2017

Seite 12 Kunst im Gut Das Magazin Herbst 2017Sonderschau

Leuchtendes Beispiel
Leuchtendes Beispiel
,,Das Licht geht an. Das kann so viel mehr bedeuten als
die nüchterne Beleuchtung eines Raums. Lichtdesign
schafft Atmosphäre, Stimmung und bestimmt damit den
Wohlfühlfaktor, den wir spontan empfinden, wenn wir
einen Raum betreten. Im Idealfall zaubern Leuchtobjekte ein wunderbares Spiel aus Licht und Schatten ­
und sind dabei selbst zauberhaft. Die hohe Kunst besteht
darin, dass Lichtquelle und Lichteffekte ästhetisch harmonieren."
Dieser Kunst hat sich nicht nur Otto Sprencz verschrieben, von dem das obige Zitat stammt, sondern auch die
beiden Lichtkünstlerinnen Kerstin Rößler und Philine
Görnandt. Alle drei gestalten zusammen bei Kunst im
Gut die Sonderschau ,,Leuchtendes Beispiel".

Kerstin Rößler
Einige der wunderbaren Leuchten der Chemnitzer
Künstlerin waren bereits im letzten Jahr bei Kunst im
Gut zu sehen. Kerstin Rößler arbeitet nach den Maximen:
edel ­ klassisch ­ sinnlich ­ individuell.

Wie man auf den drei Fotos dieser Seite sehen kann,
erzeugen die Leuchten aus ihrem Lieblingsmaterial Papier überraschende Licht-Schattenspiele. Die Intuition
für das Zusammenspiel von Material, Form und Farbgebung, die Suche nach Individualität und Verwandlung,
schließlich die Freude am schöpferischen, handwerklichen Tun begleiten sie von Kindheit an. 2007 gründete
Rößler den Werkkunstbetrieb ,,TRAGWERK by Blumenstock" mit den Schwerpunkten Produktgestaltung,
Textilgestaltung, Mode und Papierkunst.

Otto Sprencz
Der Gründer der Münchner Leuchtmanufaktur legt
großen Wert darauf, dass seine Leuchtobjekte sowohl
durch ihre zeitlose Form und feine Ästhetik überzeugen
als auch durch ihre Lichteffekte. Er entwirft, entwickelt
und konstruiert außergewöhnliche Leucht- und Designobjekte aus edlem Naturholz, die mit der sparsamen und
hocheffizienten LED-Technologie ausgestattet sind.
Auf dem Foto S.13 unten sieht man die Leuchtobjekte
aus der Produktlinie ,,kubus".
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