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Jüdisches Echo 2017



Suchergebnisse für "zeitung":

Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 5: hmachen mussten, klingt merkwürdig aktuell. Von Joachim Riedl 58 Das könnte auch ich sein Wenn es zu den Nachrichten in der Zeitung und im ,,Mittagsjournal" plötzlich Namen, Gesichter und Hoffnungen gibt: Erfahrungen der jüdischen Flüchtlingshilfe Shalom Alaikum in Wien. Von Verena Krausneker 62 Vor verschlossenen Toren Die Bedeutung der illegalen Flucht über die Grenzen für die Rettung von Verfolgten des NS-Regimes. Von Gabriele Anderl 78 Flüchtlingselend ,,made in Great Britain" Als .. Seite 5 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 17: lich gehasste. ,,Wir haben zu lange in Frieden gelebt und wollen end lich wieder raufen", sagt eine kluge Freundin. Und der Zeitungsverkäufer an der Ecke, der vor langer Zeit in dieses Land kam, als er noch nicht sein Leben in einem überfüllten Boot oder an einem viel zu hohen Grenzzaun riskieren musste, sagt: ,,wir leben gerade in sehr dunklen Zeiten". Papst Franziskus erklärt in einem Interview für italieni sche Zeitungen, die katholische Kirche habe Schuld auf sich geladen, we.. Seite 17 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 19: nnen. 2 wien.arbeiterkammer.at/bibliothek AK BIBLIOTHEK WIEN FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN 500.000 Bücher 12.000 eBooks 850 Zeitungen und Zeitschriften Entlehnung bis zu 3 Monaten Online-Katalog Leseräume mit Terrasse Kostenloser Internetzugang 1040 Wien, Prinz Eugen-Straße 20-22 Öffnungszeiten: Mo ­ Fr 10­1930 Uhr, (Aushebezeiten 12 ­18 Uhr) Servicetelefon: (01) 501 65 -2352 E-Mail: bibliothek@akwien.at 18 AK Bibliothek auf Facebook WISSEN IST MACHT DASJÜDISCHEECHO.. Seite 19 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 26: lt in seinem Umkreis schon lange als durchgeknallter Einzelgänger. Ein Bekannter, Foued, erzählte in einem Interview mit der Zeitung ,,Le Parisien": ,,Wir hielten ihn nicht mehr aus. Als er bei einem Grillfest auftauchte, sprach er nur über den Dschihad und Syrien. Zuletzt pumpte er auch noch alle um Geld an, und wenn man keines gab, be schimpfte er uns als Ungläubige." Sein Vater hatte ihn im Vorjahr persönlich ins Kommissariat geschleppt, in der Hoffnung, die Polizei würde seiner Radika.. Seite 26 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 32: sagen unseren christlichen Kindern, sie würden in der Hölle landen." Und die Chefredakteurin der liberalen katholischen Tageszeitung ,,La Croix", Isa belle de Gaulmyn, warnte zwar vor ,,Verallgemeinerun gen", ortete aber doch einen ,,Nachholbedarf bei Musli men in Sachen Pluralität und Toleranz". Es ist von Ort zu Ort unterschiedlich, ob muslimi sche Glaubensstrukturen zumindest als günstiges Um feld für Dschihadistenkreise dienen oder, im Gegenteil, das Abdriften von anfälligen jungen Me.. Seite 32 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 35: ange griffen, und ein Palästinenser hatte mit seinem Auto ein Militärfahrzeug gerammt. Die Agenturmeldungen fär ben auf die Zeitungs-, Radio- und Fernsehredaktionen ab. Als im Juni zwei Palästinenser in einem Restaurant in Tel Aviv mit automatischen Waffen um sich schossen und vier Menschen töteten, bekam ein Fernsehbericht über diesen Anschlag doch tatsächlich die Headline: ,,Armee marschiert auf" ­ womit der eher unbedeuten de Aspekt, dass Israel nach dem Anschlag vorübergehend zusätzl.. Seite 35 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 59: mmer, die völlig erschöpfte, aber gepflegte Frau, das könnte ich DASJÜDISCHEECHO pri vat Wenn es zu den Nachrichten in der Zeitung und.. Seite 59 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 60: outen werden plötzlich wichtig. Ein Krieg, der nicht hier stattfindet, wird sehr real. Ich verstehe, dass die Zahlen in der Zeitung und im ,,Mit tagsjournal" immer Namen und Gesichter und Hoff nungen sind, und ich weiß an jedem einzelnen Tag in diesem Herbst: Das könnte auch ich sein. Ich lerne: Menschlichkeit. Meine geliebte, 1938 aus Wien geflüchtete Groß tante verfolgt von London aus die Situation hier in Wien mit allergrößter Anspannung. Sie hört meinen Berichten zu, sie seufzt zu de.. Seite 60 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 69: , S. 212; siehe auch Stefan Keller, »Akte Grüninger.« Der Flüchtlingshelfer und die Rückkehr der Beamten, in: WOZ (Die Wochenzeitung), Nr. 4 / 2014, 23. 1. 2014. 5 Zit. in: Capková/Frankl 2012, S. 259. 6 Veziano 2009, S. 64. 7 Veziano 2009, S. 77. 8Auf die sogenannte ,,Alija Bet" kann hier aus Platzgründen nicht näher eingegangen werden. Siehe dazu die entsprechenden Titel in der Literaturliste. 2016 ist im Studienverlag das von Victoria Kumar ver fasste Buch ,,Land der Verheißung ­ Ort d.. Seite 69 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 75: ikum mit ,,Heil Hitler"-Rufen. Es dauerte nicht lange, bis die antisemi tischen Klischeebilder zu neuem Leben erwachten. Die Zeitungen begannen, den weitverbreiteten Schwarzmarkt und Schleichhandel ,,jüdischen Schiebern" anzulasten. Brieflich beschwerten sich Bürger bei der Gemeinde verwaltung, die jüdischen Flüchtlinge seien eine ,,Land plage", verhielten sich ,,sittenwidrig", es lebten, ,,ohne wirksame Aufsicht, Männer, Frauen und Mädchen unter einander", es gehe Seuchengefahr von ihnen.. Seite 75 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 83: dem Tagesausflug des Kindergartens ein jähes Ende bereitet. Bad news. Auf dem Weg in die Redaktion besorge ich mir die Gratiszeitungen. Überfliege die Berichte über eine Demonstration türkischer Faschisten, die Israel-feindliche Kundgebung zum ,,Al-Quds-Tag", die jüngsten Provokationen rechtsradikaler ,,Identitärer" und grauenvolle Anschläge des ,,Islamischen Staates". Angekommen, befestige ich mein Fahrrad an einem Laternenmast. An ihm prangt ein frischer Kleber mit einem knallroten Davi.. Seite 83 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 95: ehört habe. Aber im Frühjahr 1994 fand ich einmal einen Brief in meinem Postkasten, der einen Artikel aus der ,,Süddeutschen Zeitung" enthielt. Der Artikel zitierte eine Meinungsumfrage, der zufolge zwanzig Prozent der Deutschen nicht ger ne jüdische Nachbarn hätten. Natürlich habe ich damals Anzeige erstattet ­ ergebnislos. Mein Sohn Julian ist in der Schule einmal als ,,Scheißjude" be schimpft worden. Und mich empörte auch, als die Eltern gegen den Besuch der KZ-Gedenkstätte Da chau sti.. Seite 95 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 101: n Professor Taras Borodajkewycz dessen judenfeindli che Tiraden mit. Heinz Fischer machte die Mitschriften in der ,,Arbeiter-Zeitung" publik (zum Schutz des Stu denten ohne dessen Namen). Fischer erhielt eine Geld strafe wegen Ehrenbeleidigung. Lacinas Material landete 100 bei Oscar Bronner (später Gründer von ,,Trend", ,,Profil" und ,,Standard"), der es seinem Vater, dem Kabarettisten Gerhard Bronner, übergab. Eine mit antisemitischen Borodajkewycz-Zitaten gespickte TV-Kabarettnummer li.. Seite 101 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 102: misshandelt und verstümmelt in Krankenhäusern wieder, andere nie." Ein weiterer Zeitzeuge ist Korrespondent einer Lon doner Zeitung in Wien, Gedye (George Eric Rowe Gedye, 1890­1970, arbeitete u.a. für ,,The Times" und den ,,Daily Telegraph" ­ Anm.). In seinem Buch ,,Die Bastionen fielen. Wie der Faschismus Wien und Prag überrannte" schreibt er: ,,,Rette sich wer kann` war die allgemeine Losung nach der Abschlussrede von Bundeskanzler Schuschnigg, aber Rettung war praktisch aussichtslos... Seite 102 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 105: s dann doch immer wieder ein paar Netsch zu pressen waren, wenn es Aussicht auf entsprechende Eröffnungsfeiern, Fotos in den Zeitungen und Fernsehbilder gab. Aus weniger bösartiger Sicht lässt sich sagen, dass die Politik dem Begehr, sich endlich öf fentlich zu erinnern, nichts in den Weg legt. Und manchmal merkt sie, dass die jeweiligen Agen den sich auch verschränken lassen. Die Sanierung der jüdischen Friedhöfe im Land ­ sechzehn sind es ­ wurde 2010 etwa mit einem AMS-Projekt für Lang.. Seite 105 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 113: prochen, die bereit waren, uns gratis zu beraten: ein ehemaliger Spin Doctor von Tony Blair; Kolumnis ten in britischen Tageszeitungen; Timothy Garton Ash erbleichte, als ich ihn fragte, ob wir die Kampagne #Love Blitz nennen sollten. In Anlehnung an ,,The Blitz", wie die Briten die Bombenangriffe der deutschen Wehr macht auf britische Städte 1940 nannten. Ich hatte #Love Blitz für einen sehr guten Titel gehalten. Wir einigten uns dann doch auf #hugabrit. Den Kern von #hugabrit stellte ei.. Seite 113 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 114: diese so effizient wie möglich unter uns zu verteilen. Ich organisierte kleinere Hug-ins, zu denen wir Fernsehteams und Tageszeitungen einluden.» Ab Mitte April ergoss sich jeden Tag eine Flut an Inter viewanfragen über unser kleines Grüppchen und wir versuchten, diese so effizient wie möglich unter uns zu verteilen. Ich organisierte kleinere Hug-ins, zu denen wir Fernsehteams und Tageszeitungen einluden. 140 Arti kel und Sendungen zählten wir Anfang Juni. ,,El País", ,,Le Monde", .. Seite 114 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 115: eindlichen Postings empör ten. Oliver Kamm, einer der wenigen deklariert proeu ropäischen Kolumnisten der konservativen Tageszeitung ,,The Times", schickte mir ein EMail: ,,Danke dir und deinen Freunden für eure Arbeit mit ,Hugabrit`. Ich schi cke dir eine Umarmung." 2 DAS JÜDISCHE ECHO.. Seite 115 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 130: ss dort immer mehr Blogger eingesperrt werden, also Autoren, die keine Bücher veröffentlicht haben und deren Namen nie unter Zeitungsartikeln standen. Sie sind sogar eine leichtere Beute des Staates als Autoren, die sich mit ihren Büchern international einen Namen gemacht haben. Ein internationaler Name bietet auch einen gewissen Schutz. Und bringt eine zusätzliche Verantwortung mit sich. In einer repressiven Gesellschaft nährt die steigende Reputa tion eines Autors auch die Erwartung an .. Seite 130 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 133: ürken" (so ihre Wortwahl) zu öffnen. Obwohl sie viele Jahre Kulturkorrespondentin der bürgerlichen ,,Frankfurter Allgemeinen Zeitung" war, galt sie in Österreich als Linksintellektuelle. Ihre PEN-Ambitionen riefen den lebenslangen ,,Freundfeind" Friedrich Torberg auf den Plan, der im US-Exil zum harten Antikommunisten geworden war. Er warnte davor, dass sich der österreichische PEN in einen ,,bolschewistischen Kegelklub" verwandeln würde. Spiels Wahl an die PEN-Spitze wurde von Torberg er.. Seite 133 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 134: en, bis er sich 1933 selbst an die Macht wählen lassen konnte. Kaum zum Führer erkoren, schaltete er auch die Medien gleich. Zeitungen jüdischer Verleger wurde noch im selben Jahr zunächst verboten, politische Kommentare zu schreiben, schließlich wurden die Re daktionen gänzlich geschlossen. Menschenverachtung war wieder gesellschaftsfähig geworden, mehr noch, Menschenverachtung stand mit ei nem Mal auf der Tagesordnung, wurde zu einem der obers ten Gebote. Menschen wurden in klassifizier.. Seite 134 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 135: bei Regierenden. Unter dem Titel ,,Magie der harten Führer" be schreibt Stefan Ulrich diese Tendenzen in der ,,Süd deutschen Zeitung". ,,Trump, Putin, Erdoan. Weltweit haben Politiker, die Härte demonstrieren, besonders großen Zulauf." Die heutigen Populisten seien zwar nicht mit Mussolini oder gar Hitler zu vergleichen, sie benutzten jedoch ähnliche Machttechniken. Der Autor zitiert aus dem Jahresbericht 2015 der britischen Econo mist Intelligence Unit: ,,In unserem Zeitalter der Angst i.. Seite 135 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 137: zeitung ,,Der Standard" erschienen zwei Tage vor dem internati onalen Tag der Pressefreiheit. Etwas später erreicht die Redaktion ein Schreiben, in dem polnische Repräsen tanten von Pollack die ,,Richtigstellung seiner Thesen" einfordern. Der Brief wurde ,,zur Kenntnisnahme" auch an höchste politische Amtsträger geschickt. Das war und ist ein Zensurversuch in Reinkultur. Das polnische Kulturinstitut in Wien beendete ent sprechend flugs auch die Zusammenarbeit mit Martin Pol lack, der bis.. Seite 137 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 140: ssen, hat sich Kraus bei seinen Beschreibungen nicht auf seine Fantasie verlassen, sondern auf reale Zeugnisse gestützt, auf Zeitungsberichte und Fotografien, die er collagear tig zu einem grausigen Pandämonium zusammenfügte. Man kann also nicht behaupten, dass die blutigen Bilder aus Galizien unbekannt geblieben waren. Neben literari schen Zeugnissen existieren auch zahlreiche Aufnahmen von Exekutionen, auf einigen sieht man ruthenische Bauern mit grobgeflochtenen Bastschuhen von Galgen .. Seite 140 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 150: ternationales Semester an der Danish School of Journalism in Aarhus (Photojournalismus), ein Praktikum in Kopenhagen bei der Zeitung ,,Berlingske Tidende" mit dem World-Press-Photography-Preisträger Erik Refner. Lehrbeauftragte an der Fotoschule Wien. Ausstellungen: u. a. ,,Anonyme Begegnungen", ,,Screening" im Rahmen von Eyes-On Monat der Fotografie im Wiener Atelier NBG81. König Walter. Geboren 1948 in Wien. Lebt in Wien und auf Patmos in Griechenland. Architekturstudium an der TU Wien.. Seite 150 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 151: jüdischen Familie in Wien aufgewachsen. Arbeitet seit 1982 in Paris als Journalist. Korrespondent der österreichischen Tageszeitung ,,Kurier". Bis 1989 auch Korrespondent des ,,profil". Veröffentlichungen in ,,Süddeutsche Zeitung", ,,taz, ,,Le Monde", ,,Libération", ,,La Croix". Er ist Autor vergleichender Analysen der Gedächtniskulturen zur NS-Periode in Österreich und Kollaboration in Frankreich. Weiteres Schwerpunkthema: das historische und aktuelle Verhältnis zwischen Juden un.. Seite 151 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 152: tschaft, später Leiter des Auslandsressorts und stellvertretender Chefredakteur. Ab 1991 mehr als zwanzig Jahre bei der Tageszeitung ,,Der Standard", nun freier Journalist und Autor. Beiträge u. a. für ,,The New York Times" (International Weekly), ,,Die Zeit" und das ,,Südwind-Magazin". Seit den 1980er-Jahren zahlreiche Reisen nach Ostmitteleuropa, in den Nahen Osten und nach Lateinamerika. Als ,,Friedensjournalist" wurde er im Jahr 2000 mit dem Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftu.. Seite 152 online blättern




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