Seite 2 >

Jüdisches Echo 2017



Suchergebnisse für "treten":

Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 6: Straßen von Hitlerjungen drangsaliert wurde, kann nicht passiv zusehen, wenn Rechtsradikale wieder in der Öffentlichkeit auftreten. Von Erhard Stackl Von den Versuchen, Brücken zu bauen 103 Am Schabbat in Kirjat Mattersdorf Zumeist private Initiativen haben die Erinnerung an das einst blühende und dann brutal ausgelöschte jüdische Leben im Burgenland wiedererweckt. Ein kleiner, aber sehr lebendiger Rest lebt in Jerusalem fort. 115 Reiseführer ins Elend ­ Beograd Gazela Besuche in der E.. Seite 6 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 9: ne nen Blickwinkel zu diesem komplexen Thema darzu legen. Jüdische Perspektiven sind dabei selbstverständ lich prominent vertreten. Mein Dank fürs Zustandekommen dieser Ausgabe geht auch heuer wieder an unsere Organisationsleiterin Susanne Trauneck, den Falter Verlag und an alle Partner für ihre Förderungen, Ankäufe und Inserate. Bitte geben Sie dieses ,,Jüdische Echo" nach dem Lesen an einen jungen Menschen weiter. 2 8 lingskrise nicht außerordentliche Maßnahmen erfordere, weil es ein.. Seite 9 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 12: rmeldung jagt dort die nächste. Wem die Welt zu unbehaglich und zu komplex zu sein scheint, der kann auf Facebook Gruppen beitreten wie ,,Informationen, die uns die Massenmedien vorenthal ten!!!". Dort wird die Person dann auch erfahren, dass tatsächlich eine große Verschwörung im Gang ist ­ und Screenshots von Rechtsradikalen-Seiten im Internet: Üble Scherze zum Thema Holocaust Vol.65: BEDROHUNGEN, FEINDBILDER, SÜNDENBÖCKE 11.. Seite 12 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 18: pansin", und als ihr Mann sie verteidigte, schlugen sie ihn einfach tot. Nicht ohne auch auf die Frau einzu schlagen und zu treten. Wer sind da die Fremden? Mir sind die fremd, die einen Menschen als Schim pansen bezeichnen. Mir sind die fremd, die einen tot schlagen, weil er eine andere Hautfarbe hat. Mir sind die fremd, die Musliminnen das Kopftuch verbieten wollen und glauben, die Menschen in bessere und schlechtere John Lennons Lied ,,Imagine": In einer Toskana-Gemeinde als ,,kommun.. Seite 18 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 23: hre Angst vor Lust. Sie werden zu Pubertierenden, die revol tieren, ohne mit den Folgen der Revolte zu rechnen. Nicht wenige treten aus der Wahlkabine und erschaudern im Nachhinein vor ihrer eigenen Kopflosigkeit. Sie können es kaum fassen: England ist nicht mehr in der EU? Wie konnten wir nur? Sie verlassen das Wahllokal verstohlen wie einen Pornoladen. Sie hassen die Linken. Sie werfen ihnen vor, heuchlerisch zu sein, denn sie wissen, auch die Linken verspüren den Drang zum Ressentiment.. Seite 23 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 28: m der nahen normannischen Me tropole Rouen. Dort standen dem Trauergottesdienst die Vertreter sämtlicher in der Normandie vertretenen Konfessionen, also der Katholiken, Protestanten, ortho doxen Christen, Muslime, Buddhisten und Juden, vor. Schon zuvor hatten in Saint-Etienne-du-Rouvray rund 200 Muslime an einer Trauerkundgebung mit insgesamt über 2000 Teilnehmern im Ortsstadium teilgenommen. Außerdem hatte die örtliche Moschee die Katholiken zur Freitagsandacht eingeladen, wobei ein kath.. Seite 28 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 29: te Gläubige beteuerten, sie würden zwar den Schmerz über die Ermordung des Pfarrers ,,in ihrem innersten voll teilen", das Betreten eines christli chen Gotteshauses käme aber für sie einer Sünde gleich. Bei privateren Gesprächen stieß man aber häufig auf einen Anflug von Ärger: Man würde die Muslime schon alleine durch die an sie herangetragenen Erwar tungen nach Distanzierung in die Nähe ,,isolierter" und 28 ,,verrückter Einzelgänger" rücken. Diese Distanzierungs erwartungen werden viel.. Seite 29 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 32: ssung der jüdischen Dschihad-Opfer könnte den namhaften Psychoanalytikern (die ebenfalls unter den Aufrufs-Unterzeichnern vertreten sind) noch Anlass für manch überraschende (Selbst-)Erkenntnis bieten. 2 Vol.65: BEDROHUNGEN, FEINDBILDER, SÜNDENBÖCKE 31.. Seite 32 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 40: Christen im alten Rom anlegten, sei unver einbar mit dem jüdischen Religionsgesetz, der Halacha. Rafal Rudnicki, der stellvertretende Oberbürger meister von Bialystok, hält die erste Rede auf der Ge denkfeier im August. Er ist in der knapp 300.000 Ein wohner zählenden Hauptstadt Podlachiens nahe der Grenze zu Weißrussland für Minderheitenfragen zustän dig. ,,Diese Gedenkfeiern beweisen", so Rudnicki, ,,dass wir daran erinnern, was sich vor dreiundsiebzig Jahren in unserer Stadt zugetragen.. Seite 40 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 45: war Orbán nirgendwo. Die links-liberale Koalition wurde ohne Schwierigkeiten wiedergewählt. Doch das inzwischen der EU beigetretene Land stand als schulden produzierender Budgetsünder am Pranger. Der sozialis tische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány musste ein schmerzhaftes Sparpaket schnüren. Um seine unwillige Parlamentsfraktion darauf einzuschwören, hielt er auf ei ner Klausur eine interne Rede. Vor der Wahl haben wir die Wähler und auch uns selbst über den wahren Stand der Dinge bel.. Seite 45 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 46: oposten für die putschartige Rebellion. 2007 gründete die Jobbik die ,,Ungarische Garde", eine in faschistoiden Uniformen auftretende, unbewaffnete paramilitärische Organisation, die durch ihr martialisches Auftreten vor allem die Roma in ihren Ghettos an den Stadt- und Dorfrändern einschüchterte und schikanierte. Mit ihrem offenen Antisemitismus sprach die Jobbik wiederum das rechte und klerikale Bildungsbürgertum an. In Ungarn geht da viel. Der kalvinistische Pfarrer und Jobbik-M.. Seite 46 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 51: ie Farbe des Tages. Wir lassen die Flüchtlinge in Gruppen durch den schmalen Gang zwischen Zaun und Wand zu unserem Tisch vortreten. Die Dolmetscher haben sie schon in formiert. Sie strecken uns die Arme entgegen, manche lächeln verlegen, andere sind zu müde dazu, einige be danken sich, viele nicken apathisch. Frauen mit Kindern haben oft denselben Blick, den meine Mutter hatte, als sie mit mir unterwegs war, in Einwanderungsämtern und bei der Fremdenpolizei Schlange stehen oder Fragen be.. Seite 51 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 53: hn das nicht kalt. Man solle stets wach sam bleiben, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit deutlich und offensiv entgegentreten. Die Frau schweigt. Der Mann schaut etwas irritiert den Einsatzleiter an und weicht meinen Blicken aus. ,,Ich bin auch Deutscher", sagt er nach einigem Zögern. ,,Mir ist egal, ob jemand Jude oder Christ oder Moslem ist, Antisemitismus ist DASJÜDISCHEECHO V l ad i m i r V e r t l ib ( 2 ) Camp in der alten Asfinag: ,,Kommen Sie aus Russland?".. Seite 53 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 61: nem ,,importierten Antisemitismus" geäußert. Wir nehmen diese Ängste ernst, aber wir verharren nicht in der Angststarre. Wir treten gegenüber den Flüchtlingen klar als jüdische Gruppe auf und haben damit ausschließ lich gute Erfahrungen gemacht. ,,Ah, Cousins!", meinte Schließlich finde ich mich mit einer kleinen Gruppe jüdischer Frauen zusammen. Jede einzelne ist für sich seit einigen Monaten in Wien in der Flüchtlingshilfe aktiv. Alle haben ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich und sind.. Seite 61 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 75: geiferte das Parteiorgan der Volkspartei und nahm jene jüdischen Vertriebenen ins Visier, die im Exil in die U.S. Army eingetreten waren und nun als Besatzungssoldaten in ihrer alten Heimat stationiert waren: ,,Alle Achtung vor dem großen amerikanischen Volk. Keine Achtung aber für Leute, die niemals Österreicher, niemals Amerikaner, sondern immer nur Geschäftemacher, Hetzer und Ver hetzer gewesen und geblieben sind. Wir lassen es uns ein fach nicht mehr länger bieten, dass Leute, die un.. Seite 75 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 79: e skandalöse Realität: elende Baracken- oder Zeltstädte, deren Verwaltung der Staat an private, profitorientierte Firmen abgetreten hat und in denen die armen Teufel quasi als Gefangene ohne Hoffnung auf ein besseres, menschenwürdiges Leben, unterernährt und unter unbeschreiblichen hygienischen Zuständen, oft im Morast, dahinvegetieren, an Krankheiten sterben oder sich als letzten Ausweg selbst umbringen. Australien hat dies allerdings nicht erfunden. Es erweist sich als gelehriger Schüle.. Seite 79 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 81: chaft der nieder ländischen Seeleute. Erst in der zweiten Hälfte der Reise dürfen die unfreiwillig Reisenden auch das Deck betreten. Am 26. Dezember 1940 laufen die Schiffe in den Hafen von Port Louis, der Hauptstadt von Mauriti us, ein. Mit Bussen geht es in das Landesinnere, wo im Gefängnis der kleinen Stadt Beau Bassin schon alles zur Aufnahme der ,,Internierten" (,,detainees"), wie sie ab nun offiziell bezeichnet werden, vorbereitet ist. Rund 200 Meter über dem Meeresspiegel liegt das.. Seite 81 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 82: lt der Regen auf die Dächer und erzeugt einen Lärm, der jede Unterhaltung in normaler Lautstär ke unmöglich macht. Häufig auftretende Zyklone sorgen dafür, dass die Blechdächer des Öfteren davonfliegen. Die Feuchtigkeit ist enorm, Lebensmittel und Textilien verschimmeln im Handumdrehen ... Pro Hütte gibt es eine Dusche und für drei Baracken zwei Toiletten. Einige Hütten werden im Lauf der Jahre zu Werkstätten umgebaut, eine dient als Schulgebäude. Außerhalb des Lagers liegen landwirtschaf.. Seite 82 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 84: zuziehen. Eine Gruppe von Freiwilligen bekommt nach monatelangen Verhandlun gen die Erlaubnis, der ,,jüdischen Brigade" beizutreten, die in Nordafrika und in Europa eingesetzt wird. Die Repatriierung der Internierten Das Zwi-Perez-Chajes-Campus: Scharfe Kontrollen E. M. S t e rn fenden Analysen. Ein gesuchter Terrorist des IS lebte neun Jahre lang in einem Wiener Gemeindebau. Hallo, Nachbar! Abends daheim, kurzer Blick auf E-Mails und Facebook: Dreizehnjährige in Israel von Palästinense.. Seite 84 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 87: juden. Einzige Bedingung, so Geschäftsführer Ro nald Gelbard: Man sei ,,offen für alle, die dem Judentum mit Respekt entgegentreten". Sport verbindet, könnte man auch sagen, allerdings ist Religion hier kein Thema, wenn man Seite an Seite auf dem Ergometer strampelt oder beim Krafttraining Oberschenkel und Arme stählt. Er sehe die Hakoah nicht ,,als ausgesprochenen Begeg nungsort", meint Gelbard. Mit Antisemitismus sei man jedenfalls nicht konfrontiert ­ weder in den eigenen vier Wänden n.. Seite 87 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 88: es Bahnhofs vergewaltigt worden war. Inzwischen zeigt die Polizei am Bahnhofsgelände massive Präsenz, auch die dort stark vertretene Drogenszene scheint sich an andere Orte in Wien verlagert zu haben. Doch Handman kann auch über die vergangenen Monate nichts Bedroh liches berichten. ,,Meine Mitarbeiterinnen und ich haben am Praterstern keine unangenehmen Situationen erlebt." Wenn man vom Praterstern aus die Praterstraße Richtung Innenstadt geht, biegt nach etwa zehn Mi nuten zu Fuß linker.. Seite 88 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 91: , für den gesellschaftlichen Dialog einerseits irrelevant zu werden und anderseits nur einen Teil der religiösen Werte zu vertreten. Dass in Österreich um die fünfzig Prozent der Be völkerung bei den Bundespräsidentenwahlen den Kan didaten der FPÖ gewählt haben, zeigt, dass einseitige Politik polarisiert, auch wenn sie auf den reinen und lobenswerten Gefühlen des Mitleids basiert. Dies ist nicht nur in Österreich der Fall. Die Erfolge der AfD in Deutschland und des ,,Brexit" in Großbritan.. Seite 91 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 97: en. Dieser Mechanismus, begünstigt durch aggressivängstliche Erregung, hat verschiedene Auslöser: etwa die Wut aufgrund aufgetretener Fehler und Krisen, oder Gefühle der Frustration, von Rivalität, Neid, Scham und Schuld. Es können allgemeine Gefühle von Erfolglosig keit sein, Fluchttendenzen, aber auch Resignation und Entmutigung. In Zeiten der Zerrissenheit der Gesell schaft kommt es zu Aggressionsstau durch Arbeitslosig keit, Leistungsdruck und Migrationsbewegungen. Psychologisch betra.. Seite 97 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 98: fühlt sich unsicher und ängstlich, leidend, spürt die fremde, auf gebürdete Scham und Schuld als eigene und leidet stell vertretend für den Machtmissbrauch, das Leid und die Schlechtigkeit der Welt. Vol.65: BEDROHUNGEN, FEINDBILDER, SÜNDENBÖCKE 97.. Seite 98 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 99: Partnerschaft, Freundschaft oder Psycho therapie helfen, aus der Opferhaltung, Selbstschädigung und Minderwertigkeit herauszutreten. Unsere Gesellschaft hat wenig gelernt, mit Schuld und Scham umzugehen, mit dem absolut Bösen, das in der Seele von uns allen steckt. Noch schwieriger, als Schuldgefühle zu haben, ist es, Ohnmacht und Hilflo sigkeit zu ertragen. Noch immer fällt die Rolle des Sün denbocks auf Schwache und Hilflose, auf das uns fremd Erscheinende und auf Minderheiten. Noch imm.. Seite 99 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 100: en, wenn Rechtsradikale wieder in CH RISTIAN FISC H E R, H AEF E RL / CC BY- SA 3.0 / W I K IM E DIA der Öffentlichkeit auftreten. Wenn sich an einem kalten Winterabend eine Men schengruppe auf dem Wiener Heldenplatz versammelte, um gegen den Akademikerball zu demonstrieren, den Treffpunkt europäischer Rechtsausleger in der Wiener Hofburg, stand er oft in ihrer Mitte: ein Mann in den Achtzigern, im Wintermantel und mit Schirmkappe, der den meist viel jüngeren Zuhörern mit fester Stimme.. Seite 100 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 101: ßen von Hitlerjungen drangsaliert worden ist, kann nicht passiv zusehen, wenn Rechtsradikale wieder in der Öffentlichkeit auftreten. Wer sich heute wundert, wie sich rechtsradikale Ideologien so lange im Verborgenen halten konnten, übersieht, dass sie die ganze Zeit über da waren und von Menschen, die als KZ-Überlebende ein besonderes Sen sorium haben, durchaus bemerkt wurden. ,,Schon 1946 ist Rudi Gelbard dabei, als die Wiener Universität nach Tumulten im Zusammenhang mit antisemitischen.. Seite 101 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 109: man sich einschlägige Facebook-Seiten anschaut, kehren bestimmte Motive immer wieder: starke junge Krie ger, martialisch auftretende Männer und Bilder, die die Liebe zum wahren Muslim, zum wahren Mud schahed, die Vereinigung im Paradies und derglei chen zelebrieren. Was ist da in unserer Gesellschaft geschehen, dass junge Mädchen an einem so traditionellen Frauenbild Gefallen finden? Ich glaube, dass der Begriff ,,traditionell" hier schwie rig ist. Die Tradition verlassen alle diese Grup.. Seite 109 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 113: swahlen im Mai trat meine Freundin Birgit Maass an mich heran: ,,Ich finde, wir sollten etwas tun, damit die Briten nicht austreten." Ich war sofort dabei. The making of #hugabrit@please dontgouk wurde für uns zum Lehrstück für eine Kampa gne in den sozialen Medien. Bei den ersten Abendessen luden wir Freunde und Bekannte ein, überlegten Strategien und legten die Grundsteine: Der Ton sollte strikt positiv und die Bot schaft so einfach und freundlich sein, dass sie unter kei nen Umständen .. Seite 113 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 126: und Zeichen in Vorstellungen. Aber Schreiben und Lesen sind auch soziale Akte, weil dabei Menschen miteinander in Beziehung treten. Jeder Autor macht sich Gedanken über die mögliche Aufnahme des Buches, an dem er gerade schreibt. Das kann bei dem einen Autor die naheliegende Frage nach dem Verständnis der Leser sein, es kann bei einem an Vol.65: BEDROHUNGEN, FEINDBILDER, SÜNDENBÖCKE 125.. Seite 126 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 127: freien Meinungsäußerung in ihrem Lande, in der Gemeinschaft, in der sie leben, und wo immer möglich auch weltweit entgegenzutreten". Wenn im Jahr 2014 allerorts vom Ersten Weltkrieg gesprochen wurde, dessen Wunden und Nachwirkungen bis heute sichtbar sind, mag es uns gut anstehen, auch daran zu erinnern, mit welcher Begeisterung Autoren da mals zum Krieg aufriefen. Als das Schlachten dann schon in Gang gekommen war, fanden sich dreiundneunzig deutsche Schriftsteller, die den Feldzug gege.. Seite 127 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 131: lassen, und filtern sie nach bestimmten Kriterien. Wahrscheinlichkeitsrechnungen, Verhaltens rofile und Computersimulationen treten an p die Stelle des wirklichen Menschen. Die Massenüberwachung ist ein Präventivschlag ge gen die Freiheit. Und so ist sie in Diktaturen auch immer verstanden worden. Warum sollte es in demokratischen Gesellschaften anders sein? Nur weil die Nutznießer noch nicht so sichtbar sind? Die Gedanken sind frei, so hat es immer geheißen, im Gegensatz zu den Worten, m.. Seite 131 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 136: nti on ­ 1950 als Konvention zum Schutz der Menschen rechte und Grundfreiheiten vom Europarat formuliert und 1953 in Kraft getreten ­ wurde erstmals in Euro pa ein völkerrechtlich verbindlicher Grundrechtsschutz geschaffen, der von jedermann einklagbar ist. Laut EUWebsite ist dies das wichtigste Menschenrechtsüberein kommen in Europa. Dem EU-Mitgliedsstaat Polen allerdings dürfte das ziemlich gleichgültig sein. Martin Pollacks Artikel war Vol.65: BEDROHUNGEN, FEINDBILDER, SÜNDENBÖCKE 13.. Seite 136 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 142: ller leuchtet als je zuvor. Wenn wir heute an Galizien denken, dann scheinen die erschreckenden Bilder in den Hintergrund zu treten, falls wir sie überhaupt je wahrgenommen haben wir verspüren vielmehr eine eigentümliche Anziehungskraft, eine Faszination, die von diesem Landstrich nach wie vor ausgeht. Galizien hat vor allem als multiethnische Lite raturlandschaft überdauert und gleichzeitig als Mythos, der, je weiter wir uns von der realpolitischen Existenz des Landes in den Jahren 177.. Seite 142 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 151: treten und hat sie dem englischsprachigen Publikum zugänglich gemacht. Überdies hat er beim US-Verleger Schocken Books eine Anthologie der österreichischen Lyrik nach 1945 vorgelegt. www.herbertkuhner.com Leder Danny. Geboren 1954. In einer jüdischen Familie in Wien aufgewachsen. Arbeitet seit 1982 in Paris als Journalist. Korrespondent der österreichischen Tageszeitung ,,Kurier". Bis 1989 auch Korrespondent des ,,profil". Veröffentlichungen in ,,Süddeutsche Zeitung", ,,taz, ,,Le Monde",.. Seite 151 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 152: tglied des Magazins ,,profil", zuerst in den Bereichen Kultur und Wirtschaft, später Leiter des Auslandsressorts und stellvertretender Chefredakteur. Ab 1991 mehr als zwanzig Jahre bei der Tageszeitung ,,Der Standard", nun freier Journalist und Autor. Beiträge u. a. für ,,The New York Times" (International Weekly), ,,Die Zeit" und das ,,Südwind-Magazin". Seit den 1980er-Jahren zahlreiche Reisen nach Ostmitteleuropa, in den Nahen Osten und nach Lateinamerika. Als ,,Friedensjournalist" wurd.. Seite 152 online blättern




zurück zum Anfang von "Jüdisches Echo 2017"