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Jüdisches Echo 2017



Suchergebnisse für "familie":

Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 10: rchester von Auschwitz wurde zu die sem Zeitpunkt eine Akkordeonistin gesucht. Bejarano war in einer musikalischen jüdischen Familie aufgewach sen und verfügte über so viel Talent, dass sie das Inst rument mit ein wenig Improvisation tatsächlich spielen konnte ­ was ihr das Leben rettete. Heute ist Bejarano, eine der letzten Zeuginnen der Shoah, einundneunzig Jahre alt und erlebt eine neue Form des Hasses. Am 18. April 2015 schrieb ein User über sie auf Facebook: ,,Die große ,Esther-Bejar.. Seite 10 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 26: cher und unberechenbarer Schläger wahr genommen worden. Während seiner Jugend in Tunesien quälte er mit Zornausbrüchen seine Familie, er wurde von Psychiatern betreut und bekam Psychopharmaka. 2005 ließ er sich in Nizza nieder und heiratete eine nach gezogene Cousine. Diese wurde von ihm regelmäßig und schwerstens misshandelt. Als das dritte Kind unterwegs war, erwirkte die Frau schließlich seinen Auszug und ein Scheidungsverfahren. In seiner neuen Wohngegend war LahouaiejBouhlel den Nach.. Seite 26 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 27: sprozesse bei Teilen der jungen Generationen zu bedienen versteht ­ und deshalb auch außerhalb oder manchmal im Konflikt mit Familientra ditionen des muslimischen Milieus rekrutiert und einen überdurchschnittlichen Prozentsatz an Konvertiten an zieht... Seite 27 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 29: der Kleinstadt Mantes-la-Jolie im nördlichen Pariser Einzugsgebiet nach dem Doppelmord an einem Poli zistenpaar in ihrem Einfamilienhaus durch einen fünf undzwanzigjährigen Anhänger des ,,Islamischen Staats", eine beeindruckende und massive Reaktion des örtlichen Moscheen-Verbands: dieser organisierte eine Trauerde monstration, die von der Zentralmoschee der Stadt zum Kommissariat führte. Die Demonstranten hielten Fotos der ermordeten Polizisten hoch. Teilnehmer beteuerten, sie fühlten s.. Seite 29 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 30: .000 Einwohnern ge hört zum Einzugsgebiet der normannischen Metropole Rouen. Es handelt sich um eine weitgehend von Ar beiterfamilien geprägte Kommune, die seit den 1930erJahren und bis heute von linken Bürgermeistern ge lenkt wurde, die stets auf die respektvolle Aufnahme und Eingliederung der sukzessiven Zuwandererströme bedacht waren. Das Zusammenleben und Zusammen wachsen war auch vor Ort bisher reibungslos verlaufen, wie Anrainer der Kirche in ersten Interviews immerzu betonten. Vol.. Seite 30 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 31: bstverständliche Weise gemeinsame Aktionen durchgeführt", berichteten Vertreter der muslimischen Gemeinde. Der Werdegang der Familie Kermache ­ mit Aus nahme des Attentäters Adil ­ ist auch gewissermaßen Ausdruck dieses entspannten Klimas, das bisher in SaintEtienne-du-Rouvray vorherrschte. Unter seinen Ge schwistern befinden sich erfolgreiche Lehrerinnen und eine angesehene Ärztin. Ein befreundeter Nachbar, Chris tian, erzählte dem ,,Parisien": ,,Seine Schwestern, seine Eltern und ich ha.. Seite 31 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 44: technokratisch-linksliberalen Diskurs der damals regierenden Post-Kommunisten gut an. Ein Konservativismus, der die Begriffe Familie, bür gerliche Tradition, nationale Werte in den Mittelpunkt stellte, etwas, was die angelsächsische Rechte mit ,,com passionate conservatism" umschreibt. Überraschend setzte sich der FIDESZ bei der Parlamentswahl 1998 durch. Mit nur fünfunddreißig Jahren wurde Orbán an der Spitze einer von seiner Partei geführten Rechtsregie rung Europas jüngster Ministerprä.. Seite 44 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 50: itterzäune, ein Areal, auf dem Kinder und Jugendliche Fußball spielen, eine Wiese, auf der an diesem warmen Herbsttag einige Familien Decken ausgebreitet haben, um einige Stunden im Freien zu verbringen. Es gibt einen eingezäunten Bereich mit dem Schild ,,Asyl Aus tria" für Menschen, die in Österreich einen Asylantrag gestellt haben. Die großen Zelte, welche bald Hunder ten weiteren Flüchtlingen als Unterkunft dienen sollen, gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Sie werden erst Ende de.. Seite 50 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 51: . ,,Are you alone? Are you one family? One group? How big is your family? How many people?" Nicht alle können Englisch. Eine Familie aus elf Personen? Zehn werden mit ,,Q Punkt" bebändert. Wer ist nun der elfte, der von seinem Familienverband getrennt werden kann und vielleicht eine halbe oder eine Stunde später oder eine Stunde frü her die Grenze überqueren wird? Bekommt er ein ,,R Punkt"-Bändchen oder doch lieber ein ,,P Punkt", das nach der letzten Bebänderung einer FamilieSeite 51 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 53: lles andere als ein Vorteil, mit Verwand ten, die ins feindliche Ausland, nach Israel, ausreisen, in Kontakt zu bleiben. Die Familie meiner Großtante hat das große Glück, einen Moskauer Meldezettel zu besitzen (Millionen von Sowjetbürgern beneiden sie darum und können ihr Leben lang nicht in die Hauptstadt umzie hen). Die Großtante und ihr Mann haben gute Jobs, sie 52 ,,Ein russischer Jude." Salzburg, Camp alte Asfinag, 6. Oktober 2015: Mein Ausweis dient gleichzeitig als Plakette, die i.. Seite 53 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 57: eiben zurück und warten doch schon seit mehr als vierzig Minuten ganz vorne im Zelt auf den Auslass. Nun wird ihnen eine Großfamilie vorgezogen, die ursprünglich im zweiten Bereich, also weiter hinten, gesessen war. Wir zählen die Menschen und kommen auf mehr als zwanzig. ,,Das ist immer so", schimpft der Kollege. ,,Zuerst sagen sie, es sind neun Personen, und dann gibt es doch noch einen Onkel und einen Cousin, und dann sind es plötzlich zwölf oder dreizehn Leute." Nach einer weiteren tu.. Seite 57 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 59: wo der Vater, Mohamed, bereits Asyl hatte. Ein SMS aus Norwegen also! Ein pünktlicher Pessach-Wunsch von einer muslimi schen Familie, mit der mich nur vierundzwanzig Stunden gemeinsamen Lebens verbinden. Stunden getragen von sehr großem Vertrauen. Sie: gestrandet bei Wildfremden, die sie kaum verstehen, aber leidenschaftlich davon über zeugt haben, dass Rimi nicht noch eine Nacht im Park verbringen soll, und sie nach Hause führen und ihnen versprechen, dass sie hier in Ruhe schlafen könne.. Seite 59 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 60: Familie bei ihren Wiener Quartiergebern zurückließ: Bei Wildfremden gestrandet sein. Menschen, die alles und ihre Eltern zurückgelassen haben, um mit der Handtasche in der einen und dem Kind in der anderen Hand um ihr Leben zu rennen. Flüchtende, die die Schlauchbootfahrt nach Griechenland überlebt haben, G'tt sei Dank. Aber wie würde ich mich halten in so einer Situation? Würde ich rechtzeitig die Entscheidung treffen? Würde ich das schaffen? Würde ich die Nerven wegschmeißen? Würde ich.. Seite 60 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 61: im Nacken, dass sie es nicht über die Grenze nach Österreich schaffen, sondern dort in irgendeinem Lager landen. Die gesamte Familie wird am nächsten Tag mithilfe unserer wunderbaren, kinder reichen Nachbarn neu eingekleidet, sie bekommen ei nen kleinen Windelvorrat mit. Als diese zarten, kleinen Menschen weiterreisen, zerreißt es mir fast das Herz. Ich lege ihre gesamte bei uns zurückgebliebene Kleidung auf den Boden und fotografiere sie. Es riecht intensiv nach Schweiß und Angst. Möge W.. Seite 61 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 62: beginnen neugierig zu fragen, genauso wie wir viele Fragen zu ihrer Religion, Kultur, Weltsicht haben. Mit zwei Handvoll der Familien sind inzwischen innige Freundschaften entstanden. Wir nennen dies ,,Habibi"Paare, also Tandems von wienerischen und afghanischen/ irakischen/syrischen Familien, die langfristig und wö «Was wir tun, basiert auf dem Glauben an eine gemeinsame Zukunft und ist geprägt von heilsamer Freundlichkeit: ,,Kindness builds the world" ist unser Motto, das meine .. Seite 62 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 64: enommenen Beträge als Absi Bettensaal des Flüchtlingslagers im grenznahen Diepoldsau im Kanton St. Gallen cherung für ihre Familien. Denn ihre Tätigkeit barg auch für sie selbst zahlreiche Risiken. So mussten beispielswei se die Schweizer Fischer, die im Herbst 1942 Nacht für Nacht heimliche Passagiere über den Genfer See ruder ten, im Fall ihrer Ergreifung mit Gefängnis, hohen Geld bußen und der Beschlagnahme der Boote, also mit der Zerstörung ihrer Lebensgrundlage rechnen. Die Tarife,.. Seite 64 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 71: über eine Gastwirtschaft auf der Taborstraße 12. Schon seit über 130 Jahren befindet sich das Traditionshotel im Besitz der Familie Schick, die es sich zur Verpflichtung gemacht hat, diese Tradition zu wahren und ganz im Sinne von ,,Wiens charmante Privathotels" weiterzuführen. Der Geist vergangener Tage trifft hier auf moderne Annehmlichkeiten. Im Mittelpunkt des Hotellebens steht der Gast, so dass er sich rundum betreut und immer herzlich willkommen fühlt. Rücksicht auf spezielle Wünsc.. Seite 71 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 79: Arglose Zeitgenossen mögen bei ,,Anhalte- oder Internierungslager" an eine Art großer, betreuter Siedlung mit schmucken Zweifamilienhäuschen, freundlichen Vorgärten und kommunalen Einrichtungen denken. Die skandalöse Realität: elende Baracken- oder Zeltstädte, deren Verwaltung der Staat an private, profitorientierte Firmen abgetreten hat und in denen die armen Teufel quasi als Gefangene ohne Hoffnung auf ein besseres, menschenwürdiges Leben, unterernährt und unter unbeschreiblichen hygie.. Seite 79 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 81: von der so manche(r) gar nicht ahnt, dass sie existiert, ver läuft verhältnismäßig komfortabel. Zwar haben die Briten viele Familien willkürlich getrennt, die Passagiere in klei nen, stickigen Bunkern unter Deck untergebracht und ih nen den Aufenthalt auf Deck untersagt. Die Haare werden ihnen, keineswegs aus hygienischen Gründen, kurz gescho ren und die Zeiten für die Toilettenbenützung beschränkt, aber ansonsten ist es, verglichen mit all dem Vorausge gangenen, die reinste Vergnügungsf.. Seite 81 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 82: i nen und daraus entstehende Mangelkrankheiten. Zangengeburt im Lagerspital Anfangs herrscht strengste Geschlechtertrennung, Familien und Eheleute dürfen einander nur mit selten gewährten Ausnahmegenehmigungen besuchen. Es dau ert nahezu zwei Jahre, bis nach zahlreichen Protesten so etwas wie Familienleben zugelassen wird und einander Frauen und Männer zu gewissen Zeiten auf einem spe ziellen Areal treffen dürfen. 1942 lernen meine Eltern einander bei einer solchen Gelegenheit kenn.. Seite 82 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 84: nständig bleiben und ein einigermaßen normales Leben führen? Der Bedrohung bewusst, bemüht man sich, den Pflichten gegenüber Familie und Gemeinschaft so gut als möglich nachzukommen, ohne Verbitterung oder gar lähmende Paranoia zu entwickeln. Ja, wir haben unsere Sensoren stets ausgefahren ­ doch wir sind lieber stolz auf die Errungenschaften unserer jüdischen Gemeinde, ihre Bildungsstätten, das reiche Kulturleben, die Jugend, die Sportvereine. Wir weigern uns, die Opferrolle, die uns sel.. Seite 84 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 91: in dem Maß helfen, das wir uns leisten können, ebenfalls. Jedoch können wir nur in den extremsten Situationen fordern, dass Familien andere Familien in ihrem eigenen Haus, vielleicht im Wohnzimmer, aufnehmen. Dass es also in der Nächstenliebe Grenzen gibt, damit sind wir alle einverstanden... Seite 91 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 94: icht traute. Nach der kom munistischen Machtübernahme durften wir kei nen jüdischen Religionsunterricht mehr besuchen. Meine Familie hatte sich nie als besonders religiös verstanden ­ aber spätestens seit den frühen 1950erJahren feierten wir auch keine jüdischen Feste mehr. Ich erinnere mich, wie eines Tages beim Spülen das Pessachgeschirr zerbrach. Meine Mutter sammelte die Scherben auf und kaufte kein neues mehr. Wissen Sie, wie Ihre Eltern diese Zeit erlebten? Meine Mutter hatte für si.. Seite 94 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 95: st dieses Leben immer vom Trauma Auschwitz geprägt. Nach einem Herzinfarkt entschließt sich Eva Umlauf, die Geschichte ihrer Familie zu recherchieren, ihr Leben zu rekapitulieren, den seelischen ,,Gefühlserbschaften" bis in die Gegenwart hinein nachzuspüren und darüber Zeugnis abzulegen. Mit Unterstützung der Berliner Autorin Stefanie Oswalt schreibt sie ihre Autobiografie ,,Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen". Das Buch erschien im Frühjahr 2016 im Hoffmann und Campe .. Seite 95 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 97: lpersonen oder Gruppen bezeichnet, die man bezichtigt, Unglück oder Unheil zu bringen. In (fast) jeder Gruppe, Gemeinschaft, Familie, am Arbeitsplatz werden reflexartig solche Opfer gefun den, die mit dem Bösen identifiziert werden. Sie werden dafür verantwortlich gemacht und schließlich aus der Gesellschaft ausgestoßen. Die Gruppe selbst fühlt sich unschuldig, mächtig und rechtschaffen. Dieser Mechanismus, begünstigt durch aggressivängstliche Erregung, hat verschiedene Auslöser: etwa die.. Seite 97 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 99: eine Mutter es tat". Sie führt alle Probleme auf diese dominante Mutter zurück, die ihrerseits aus einer streng katholischen Familie stamm te. ,,Stets war ich das schwarze Schaf in der Familie. Immer hab ich als die Älteste die Schuld für alles gekriegt. Wegen zu wenig Disziplin, wegen Streitigkeiten und so weiter." Anpassungsbereit, geschwächt und aufopferungs voll erfüllte sie die Erwartungen der Umwelt. ,,Für alle Beziehungsschwierigkeiten habe ich mich verantwortlich gefühlt." .. Seite 99 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 103: Familie Moskovics wünscht allen Kunden und Freunden ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr 1010 Wien contact@bankwinter.com Singerstraße 10 www.bankwinter.com Tel.: 01/515 04-0 Fax: 01/515 04-200.. Seite 103 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 105: burg, wo Gertraud Tometich ­ Leh rerin auch sie ­ das streng religiöse Leben unter den gelehrten Fittichen der alten Rabbinerfamilie Ehrenfeld erforscht und beschrieben hat. Der darauf aufbauende Verein ,,Wir erinnern" hat sich zum Ziel gesetzt, den so wichtigen jüdischen Teil der Mattersburger Geschichte wieder sichtbar zu machen. Bodenuntersuchungen auf dem unbebaut gebliebenen Platz der Synagoge haben, im Gegensatz zu Frauenkirchen, wo man sogar auf Reste eines barocken Tempelbaus gest.. Seite 105 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 106: lf einstigen jüdischen Gemeinden des Landes präsentiert.» stehen vor der Bar Mizwa. Und der Opa wollte ihnen zeigen, wo die Familie wurzelt. Stolz posierten sie vorm Straßenschild. Die Promenade entlang der Wulka trägt seit 2015 den Namen ihres Ururgroßvaters, des letzten Mattersburger Oberrabbiners, dem Bundespräsident Wilhelm Miklas 1931 das Goldene Verdienstkreuz der Republik Österreich verliehen hat. Er hat die orthodo xen Burgenländer in einer eigenen Kultusgemeinde ge sammelt und s.. Seite 106 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 109: ben können, bis sie heiraten und ein ech tes islamisches Leben in einem echten islamischen Staat in einer echten islamischen Familie führen können. Im Gespräch mit einer jungen Frau habe ich einmal nachgefragt: ,,Was hast du dir dort erwar tet?" Und sie: ,,Na ja, Hausfrau sein." Wenn man sich einschlägige Facebook-Seiten anschaut, kehren bestimmte Motive immer wieder: starke junge Krie ger, martialisch auftretende Männer und Bilder, die die Liebe zum wahren Muslim, zum wahren Mud schahed,.. Seite 109 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 122: t dem Obmann des Kärntner Hei matdienstes, Dr. Josef Feldner, machte ich ihn darauf aufmerksam, dass ich als Kind einer Opferfamilie mit ihm nicht reden könne, wenn er ein positives Verhältnis zum Nationalsozialismus hätte oder gar die Verbrechen dieses Regimes leugnete. Er antwortete mir, dass er als Jahrgang 1939 wohl schwer ein Nationalsozialist sein konnte, er diese Zeit nur als Zeit des Hungerns in Erin nerung habe und darüber hinaus eine Tante von ihm von den Partisanen am Ende des .. Seite 122 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 123: , einem Harvard-Professor für Sozialpsychologie, Begründer der interaktiven Konflikt lösung, der mit zwölf Jahren mit seiner Familie aus Wien vor den Nazis geflohen ist (www.kelmaninstitute.org). Bei der Gedenkveranstaltung nahmen neben Vertre tern der Kärntner Konsensgruppe auch Vertreter der Tra ditionsverbände aus Slowenien, und zwar Vertreter der beiden Klubs der Kärntner Slowenen aus Maribor und Ljubljana, teil Nachfahren jener Kärntner Slowenen, die nach der Volksabstimmung 1920 Kä.. Seite 123 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 124: ppten, die auch Opfer von unkontrollierter Ra che geworden sind. Ich habe in den letzten Jahren viel gelernt. Aus einer Opferfamilie kommend, habe ich das Schicksal der hier Begrabenen und Ermordeten allzu leichtfertig ignoriert. Erst im Zuge des Konsens- und Di alogprozesses habe ich gelernt, mich auch in die andere Seite hineinzudenken und damit ein viel komplexeres Geschichtsbild zu entwickeln. Ich bin heute überzeugt davon, dass nur so eine wirkliche Versöhnung möglich ist und dass ge.. Seite 124 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 150: chiatrie und Neurologie, danach in eigener Praxis als Psychiater und Psychotherapeut. Ausbildung in Gesprächs-, Gestalt- und Familientherapie; Lehrtherapeut in Einzel- und Paartherapie. Lehrbeauftragter am FPI, Uni Wien und Universität für angewandte Kunst. Gründungsobmann eines psychoonkologischen und eines künstlerischen Vereins. Zahlreiche Publikationen, zuletzt: ,,Krebs, ein Handbuch für Betroffene, Angehörige und Betreuer" (Springer Verlag). Krausneker Verena. Geboren 1973 in Wien, i.. Seite 150 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 151: hologie der österreichischen Lyrik nach 1945 vorgelegt. www.herbertkuhner.com Leder Danny. Geboren 1954. In einer jüdischen Familie in Wien aufgewachsen. Arbeitet seit 1982 in Paris als Journalist. Korrespondent der österreichischen Tageszeitung ,,Kurier". Bis 1989 auch Korrespondent des ,,profil". Veröffentlichungen in ,,Süddeutsche Zeitung", ,,taz, ,,Le Monde", ,,Libération", ,,La Croix". Er ist Autor vergleichender Analysen der Gedächtniskulturen zur NS-Periode in Österreich und Kolla.. Seite 151 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2017Seite 152: 14). Stern Ernst Meir. Geboren 1943 auf der Insel Mauritius, der Vater stammt aus Wien, die Mutter aus Mähren. 1945 wird die Familie zunächst ins Lager Nuseirat im Gasa-Streifen gebracht, im Herbst Ankunft in Wien. Pflichtschule, danach HTL für Elektromechanik. Stern war zehn Jahre bei der Firma Schrack tätig, 1970 begann er für das ,,Wiener Wochenblatt" zu schreiben. Ab 1983 arbeitet er für die Sicherheitsabteilung der IKG. Ein Jahr später Wechsel zur Zwi-Perez-Chajes-Schule als Sekretär.. Seite 152 online blättern




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