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Jüdisches Echo 2017

Seite 4 Jüdisches Echo 2017Inhalt
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Es beginnt mit der Dämonisierung des Anderen
Von Leon Widecki und Erhard Stackl

In Zeiten wachsender Bedrohungen
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Der virtuelle Judenstern

16 ,,Wer fremd ist, bestimm ich"

Hass und Häme für Opfer der Konzentrationslager, Drohungen gegen jüdische Journalisten: Im
Netz erstarkt der Antisemitismus. Gerade Rechtsextreme nutzen die sozialen Medien geschickt für
ihre Propaganda ­ wehrlos ist man jedoch nicht.

So wie Karl Lueger, Wiens Bürgermeister um 1900,
bestimmen wollte, ,,wer ein Jud ist", so versuchen
sich heute so manche ein Weltbild hinzubiegen,
in dem es erwünschte (weil dringend benötigte)
Fremde ebenso gibt wie tödlich gehasste.

Von Ingrid Brodnig

Von Susanne Scholl

14 Wir Sündenböcke
Für den Autor, der viele Jahre lang die islamischarabische Welt bereiste, geht die größte Gefahr
von jenen aus, die überzeugt sind, als Einzige im
Besitz absoluter Wahrheit zu sein und das Recht
zu haben, Feindbilder zu konstruieren.
Von Friedrich Orter

19 Unter einem Himmel
Gedichte
Von Stephan Eibel Erzberg

20 Die Globalisierung der Hetze
Im selben Jahr, in dem die ,,letzten Zeugen" über
persönliche Erinnerungen an die Judenverfolgung
in der Ära des Nationalsozialismus sprachen,
taten sich mitten unter uns neue Gräben von
Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit auf.
Von Doron Rabinovici

Brennpunkte der Auseinandersetzung
25 Frankreichs Muslime und die Dschihadisten
Nach dem Massaker von Nizza und der Ermordung eines Priesters rufen Wortführer der muslimischen Gemeinden und muslimische Intellektuelle mehr denn je zum Kampf gegen die Dschihadisten auf. Aber an der muslimischen Basis ist
stellenweise Ambivalenz spürbar.

32 Legenden, Reflexe und Obsessionen zu Israel
Ob UNO, EU oder heimische Medien ­ reflexartig
wird Israel zum Feindbild erklärt, in einem doch
längst nicht mehr auf einen Brandherd begrenzten
Nahostkonflikt.
Von Ben Segenreich

Von Danny Leder

Vol.65: BEDROHUNGEN, FEINDBILDER, SÜNDENBÖCKE

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