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10 Jahre Koblenz

Seite 7 10 Jahre Koblenzbau der zeitintensiven und aufwendige Pflege der
eigenen Homepage, die sich sehr schnell als eigenständige Informationsquelle für die Bürger etablieren konnte, wird sehr deutlich, dass ich den Stellenwert der lokalen Medienszene in der kommunalen
Demokratie und im Leben der Stadt als sehr hoch
einschätze," betont der Koblenzer Oberbürgermeister. Die 1000 bis 2000 Besucher, die auf dieser Seite
pro Tag gezählt werden, hält er für ein wichtiges
Element seiner Öffentlichkeitsarbeit. ,, Es ging mir
bei diesem Projekt immer darum, dass ich dem Bürger eine Möglichkeit biete, sich direkt und über
meine Arbeit für die Stadt und meine Positionen
zu Sachthemen informieren zu können."
Dass Hofmann-Göttig seine Homepage als
wichtiges flankierendes Instrument seiner Arbeit für die Stadt sieht, wird auch
daran deutlich, dass er selbst Freizeit und
Energie in dieses Projekt investiert hat
und seiner Ehefrau, Dr. Christiane Herzog,
rund 20 Stunden pro Woche an diesem
lokale Medienprojekt arbeitet. ,,Das ist
uns der eigene Informationskanal für die
Bürger wert, da er Transparenz und Authentizität vermitteln soll. Diese beiden
Werte bestimmen meine Arbeit im Amt
des Oberbürgermeisters", erklärt er im
Gespräch mit BLICK aktuell. ,,Ich glaube,
dass es wichtig ist, dass dieser direkte
Kanal zum Bürger existiert. ,,So gewinnt
man als kommunalpolitischer Akteur ein Stück
Unabhängigkeit und Selbstständigkeit", erklärt
Prof. Dr. Hofmann-Göttig, dem bewusst ist, dass
seine Homepage nur ein ergänzendes Element sein
kann. ,,Für die lokale Medienszene ist es wichtig,
dass sie eine pluralistische
Struktur hat. Medienmonopole vor Ort sind
schlechte Rahmenbedingungen für eine lokale Öffentlichkeit in der Demokratie, für die Pluralität
wichtig ist", betonte er. In Koblenz habe man in

den Bereichen Print, Radio und Fernsehen ein vielseitiges
Angebot, das es dem Bürger ermöglicht, sich über die vielen
Facetten des Lebens in der Stadt an Rhein und Mosel zu informieren, zumal alle lokale Medien im Internet und in den
sozialen Medien präsent sind. ,,Bei den Zeitungen hat sich
die Koblenzer Ausgabe von Blick aktuell in den letzten 10
Jahren als wichtiges lokales Medium etabliert, dies war eine
Entwicklung, die ich von Anfang an mit Sympathie verfolgt
habe", betont der Oberbürgermeister, der sich mit Blick
auf sich wünscht, dass die Medien viele Entwicklungen und
Themen die Koblenz betreffen mit Unvoreingenommenheit
betrachten sollen.
Das Gespräch führte Helmut Schwarz

,,Wie die Welt von morgen
aussehen wird, hängt in großem Maß
von der Einbildungskraft jener ab,
die gerade jetzt lesen lernen."
Astrid Lindgren

Wir gratulieren zum Jubiläum und danken
für die Begleitung unserer kulturellen Arbeit.

Stadt, die nicht durch die Anonymität der Großstadt getrübt ist, und die landschaftlichen Schönheiten der Region
beeindruckten die damaligen Neubürger ebenso wie die
Menschen der Stadt , die es ihnen leicht machten, sich hier
sehr schnell heimisch zu fühlen. ,,Die hier herrschende rheinische Mentalität hat viel dazu beigetragen, dass wir uns
nicht als Fremde fühlten", betonte der Oberbürgermeister
der heute sagt: ,,Koblenz ist für mich und meine Familie
zur Heimat geworden, obwohl wir nicht von hier stammen.
Es ist ein großer Vorzug dieser Stadt, dass
dies hier so einfach möglich ist." Diese
positive Beziehung zu Land und Leuten
gaben auch den Ausschlag sich für die
Bewerbung um das Amt des Oberbürgermeisters in Koblenz zu entscheiden. Dieses neue Amt zeigte jedoch sehr schnell
seine beanspruchende Seite, die auch die
Familie vor ganz neue Herausforderungen
stellte. ,,Ohne die emotionale Beziehung
zu der Aufgabe, für seine Heimatstadt zu
arbeiten, wären viele Belastungen, die
mit dem Amt verbunden sind, schwerer zu
bewältigen ", betont Prof. Dr. HofmannGöttig.

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Pluralität als Garant der
kommunalen Demokratie
Bei einem Rückblick des Oberbürgermeisters auf die vergangenen zehn Jahre
in Koblenz durfte ein Blick auf die lokale Medienszene der Stadt nicht fehlen.
,,Nicht nur die Stadt hat sich verändert,
sondern auch die Struktur der Medien,
die die Bürgerinnen und Bürger der Stadt
über das lokale Geschehen in Politik, Kultur und gesellschaftliches Leben informieren", erklärt Prof. Dr. Hofmann ­Göttig,
für den dieser Wandel ganz eindeutig mit
dem Bedeutungszuwachs des Internets
verbunden ist. Er hat diese Entwicklung
nicht nur früh diagnostiziert, sondern
auch für sich selbst daraus praktische
Konsequenzen gezogen. ,,Mit dem Auf-

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