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Wohnträume AW 2017

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2017

Magazin für den Kreis Ahrweiler

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Seit Jahresbeginn gibt es Neuerungen, die Hausbesitzer
mit älteren Heizungsanlagen betreffen: So
bringen ab sofort die Schornsteinfeger
Energieeffizienzlabel auf Heizungen an,
die älter als 15 Jahre sind. Ziel ist, dem
Hauseigentümer einen Überblick zu geben, wie es um die Energieeffizienz seiner
Heizung bestellt ist. Außerdem müssen
bereits seit 2014 veraltete öl- und gasbetriebene Standardkessel nach 30 Jahren
Laufzeit unter bestimmten Bedingungen
ausgetauscht werden - 2017 gilt das für
Kessel mit Baujahr 1987 und älter. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat
die Neuerungen zusammengefasst.
Die Austauschpflicht für veraltete Standardkessel betrifft allerdings nur wenige
Hausbesitzer, da die Energieeinsparverordnung (EnEV) einige Ausnahmen
vorsieht: So können Besitzer von Ein- und
Zweifamilienhäusern ihre Heizungen weiter betreiben, wenn sie ihr Haus spätestens am 1. Februar 2002 bezogen haben.
Grundsätzlich nicht ausgetauscht werden
müssen zudem Öl-Niedertemperatur- und
Öl-Brennwertkessel sowie Heizungen mit
einer Nennleistung unter 4 kW oder über

400 kW. Wird mit dem Kessel nur Wasser
erwärmt, darf er ebenfalls weiter laufen.
Das Energieeffizienzlabel, das bisher auf
neuen Haushaltsgeräten zu finden war,
ziert jetzt auch immer mehr Heizungsanlagen: Während neue Heizungen bereits
seit 2015 mit dem Energieeffizienzlabel
ausgestattet sind, ist das jetzt auch für
ältere Anlagen Pflicht. Das Label sortiert
die Anlagen über ein Farbsystem in verschiedene Effizienzklassen ein: von A++
bis hin zur schlechtesten Klasse E. Konventionelle Heizkessel werden in die Klassen E bis A eingestuft, moderne Öl-Brennwertgeräte finden sich dabei im grünen
Klasse-A-Bereich wieder. Hybridheizungen, die neben Heizöl eine oder mehrere
erneuerbare Energien nutzen, werden bei
A+ oder A++ eingestuft. Für die Eigentümer der Heizungsanlagen ist das Labeling
durch die Schornsteinfeger kostenlos, der
Aufkleber wird beim nächsten regulären

Besuch des Kaminkehrers ausgestellt und
auf die Anlage geklebt.
,,Heizungen, die veraltet und somit im
orangenen oder sogar roten Bereich eingeordnet sind, arbeiten nicht mehr effizient
und sollten modernisiert werden", rät Dr.
Ernst-Moritz Bellingen, Leiter Energiepolitik beim IWO. ,,Die kostengünstigste
Lösung für Ölheizer ist in der Regel ein
modernes und sparsames Öl-Brennwertgerät. Damit sinkt der Brennstoffverbrauch
sofort um bis zu 30 Prozent." Zudem
können in den meisten Fällen Tank und
Anschlüsse übernommen werden. Und
gefördert wird die Modernisierung ebenfalls: Wer sich für ein Öl-Brennwertgerät
entscheidet, kann neben staatlichen Fördergeldern auch die Aktion ,,Deutschland
macht Plus!" nutzen. Insgesamt sind so
bis zu 3200 Euro drin.
Text/Fotos: Institut für Wärme
und Oeltechnik e. V. (IWO)

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