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Wohnträume AW 2017

Seite 18 Wohnträume AW 2017WOHN

Jetzt investieren und Heizkosten
Durch moderne High-Tech-Fenster mit
Holzrahmen und Dreifachverglasung lassen sich Heizkosten derart senken, dass
sich die Investitionen eines Fensteraustausches nach etwa zehn bis 15 Jahren
amortisiert haben. Wenn man zusätzlich
staatliche Förderungen wahrnimmt, lässt
sich diese Zeitspanne noch verkürzen.

Hauseigentümer und Bauherren sollten
jetzt, da Kredite noch günstig sind, nicht
nur in einen kostensparenden Fensteraustausch investieren, sondern idealerweise
das gesamte Gebäude dämmen. Denn
dies hat zahlreiche Vorteile.
Bei der Auswahl neuer Fenster muss man
auf drei Dinge achten: auf die Qualität und

den Wärmeschutz des Fensterglases,
auf die Dämmeigenschaften des Fensterrahmens und auf die professionelle
Montage. Fenster mit Zweifachverglasung
und Dreifachverglasung können Wärmeverluste auf ein Minimum reduzieren. Der
Trick dabei: Zwischen den abgedichteten
Gläsern befindet sich ein Edelgas, das

Haus- und Grundeigentümer-Verein
Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
Eigentümer-Schutzgemeinschaft
Wir sind:


Die Interessenvertretung der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer
im Kreis Ahrweiler.

Wir bieten:


Seit über 30 Jahren eine qualifizierte, engagierte Interessenvertretung
und juristische Beratung vom Mietvertrag bis zum Vererben

Wir informieren: Monatlich mit Vorträgen und Einzelberatung durch Rechtsanwalt ETTELT

und durch unsere Fachzeitschrift über Themen wie z.B. Mietvertrag,

Kündigung, Nebenkostenabrechnung, Eigenbedarf, Mietzahlung

Sie haben Interesse? Dann wenden Sie sich bitte an:

Haus- und Grundeigentümer-Verein e.V.
Wilhelmstraße 2, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon 0 26 41/ 3 53 60
E-Mail: haus-und-grund-aw@t-online.de

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sich
durch eine sehr
ger inge
Wärmeleitfähigkeit
auszeichnet. Die Dreifachverglasung ist
beim Schutz gegen Wärmeverluste noch
ein Stück effizienter als die Zweifachverglasung. Dies zeigt sich am Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), der möglichst
niedrig sein sollte. Zweifach verglaste
Fenster erreichen einen U-Wert von 1,5
bis 1,1, Dreifachfenster aber bereits 0,9
bis 0,5 Watt pro Quadratmeter und Kelvin.
Daher wird die Dreifachverglasung immer
mehr zum Standard. Es kommt allerdings
nicht nur auf die Verglasung an. Ist der
Rahmen nur von minderer Qualität, so
kann auch eine gleichzeitige Dreifachverglasung nicht die gewünschte Dämmung
erbringen. Vor diesem Hintergrund muss
vor allem auf die Materialbeschaffenheit
des Rahmens geachtet werden. Zum
Zweck der Wärmedämmung sind dabei
vor allem Fenster mit Holzrahmen oder
Holz-Alu-Rahmen zu empfehlen. Denn
einer der großen Vorteile von Holz ist seine
schlechte Wärmeleitfähigkeit. Von dieser
weiß jedes Kind - Stichwort Kochlöffel und wird vom U-Wert belegt: Fordert die
aktuelle Energieeinsparverordnung für
die Sanierung U-Werte, die höchstens 1,3
Watt je Quadratmeter und Kelvin betragen,
so liegen die Bestwerte für Holzfenster
nicht einmal halb so hoch. Geeignete
Hölzer für Fensterrahmen sind vor allem
Fichte, Eiche, Kiefer, Lärche, Buche oder
Pinie, aber auch nachhaltig geerntete Tropenhölzer kommen zum Einsatz.
Holz-Fenster
erhöhen die Lebensqualität
Holz- und Holz-Alu-Fenster haben sich zu
witterungsbeständigen High-Tech-Produkten entwickelt. Dabei ermöglichen die neuesten Fensterbautechniken immer größere
Glasflächen und schmalere Rahmen. Dies
lässt die Fenster sehr modern und großzügig aussehen, ohne dass sie ihren behaglichen Eindruck verlieren. Besonders beliebt
ist seit einigen Jahren das Vertikalschiebefenster, das auf elegante und ideale Weise
die Technik des Drehkippfensters mit dem
Komfort eines Schiebefensters verbindet.

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Magazin für den Kreis Ahrweiler

Das Institut für Fenstertechnik (ift) in
Rosenheim weist darauf hin, dass Bauherren und Planer die Bedeutung der
Fenstermontage stark unterschätzen.
Besonders im Sanierungsbereich gebe
es häufig schwierige Situationen, in denen
es nicht einfach ist, die Fenster fachge-

recht einzubauen. Als Service bietet der
Bundesverband ProHolzfenster e.V. deshalb unabhängigen Expertenrat auf www.
holzfensterberatung.de sowie einen Wegweiser zu erfahrenen Betrieben auf www.
proholzfenster.de (Mitgliedersuche).
Fenster-Tausch mit
Gebäudedämmung kombinieren
Wer sich für eine Fenster-Modernisierung
zwecks Wärmedämmung entscheidet,
sollte prüfen, ob er nicht auch gleichzeitig
die gesamte Fassade oder gar das ganze Haus dämmen lässt. Denn durch die
neuen dichten Holzfenster kann sich die
Feuchtigkeit der Raumluft erhöhen. Dies
wird zum Risiko, wenn die Oberflächen
der Wände kälter als die der neuen Fenster sind: Dann schlägt sich Feuchte an
den Wänden nieder und kann zu Schimmelbildung führen. Nicht nur wegen der
Wohngesundheit und des Energiesparens, sondern auch aus optischen Gründen ist es ratsam, Fenster und Wände
als Einheit zu betrachten. Denn dies stellt
sicher, dass die neuen Fenster bei einer
späteren Außendämmung nicht vom aufgebrachten Dämmmaterial ,,geschluckt"
werden, sondern weiterhin vorteilhaft das
Gesicht des Hauses prägen.
Dreifachverglasung:
KfW-Förderung nutzen
Eine
Dreifachfensterverglasung
in
Kombination mit einer vollständigen
Gebäude-Dämmung macht noch aus
einem anderen Grund viel Sinn. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank)
bezuschusst dies im Rahmen ihres Programms 430 mit bis zu 25 Prozent der
Gesamtkosten. Bei Einzelmaßnahmen,
also nur dem Fenstertausch, sind es
immerhin noch zehn Prozent bzw. bis zu
5000 Euro für jede Wohneinheit. Beim
KfWKredit (Programm 151/152) ist bei
Einzelmaßnahmen ein Betrag von bis zu
50.000 Euro pro Wohneinheit möglich, bei
ganzheitlichen Sanierungen sind es sogar
bis zu 75.000 Euro pro Wohneinheit und
bis zu 22,5 Prozent Tilgungszuschuss.
Fazit: Wer heute noch Fenster mit Einfachglas (U-Wert 5,8 W/m²K) oder herkömmlichem, unbeschichtetem Isolierglas
(U-Wert 3 W/m²K) besitzt, kann die Wärmeverluste mit neuen Holzfenstern auf
nahezu ein Zehntel bzw. ein Fünftel reduzieren und seinen Wohnkomfort erheblich
steigern. Die Investitionen amortisieren
sich schnell - mit Förderung sogar noch
viel schneller.
Bundesverband ProHolzfenster e.V.

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