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Jüdisches Echo 2015



Suchergebnisse für "kleinen":

Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 10: digten, versuchte nicht, mich für seinen Gott zu gewinnen, stellte mir den Taufschein aus und machte dabei absichtlich einen kleinen Fehler. Als Jahr der Taufe schrieb er 1929. Mit diesem Halbfalsifikat bin ich während der Besatzungszeit drei Jahre lang als Ungar durchgekommen. Ein gelbes Dreieck auf der Häftlingskleidung hat mich eine Woche lang in Auschwitz und ein Jahr lang in Buchenwald und seinen Arbeitskommandos als Juden ausgewiesen. Dieses Thema haben wir, die man Zeitzeugen nennt.. Seite 10 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 13: Stufen hinunterund später leider wieder hinaufsteigen. An diesem Tag war er voller Schulkinder. Wir waren zufällig auf einen kleinen Wettbewerb für Drachenfliegen gestoßen. Alle Kinder hielten Leinen in der Hand, an deren Ende hoch oben die farbenprächtigen, kleinen Fluggeräte im Himmel schaukelten. Auch halbwüchsige Mädchen ließen ihre Drachen steigen, obwohl sie sich ein wenig zu schämen schienen, weil sie sich zu erwachsen dafür fühlten und verhalten kicherten. Selbst die Lehrer.. Seite 13 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 15: meiner Erfahrungen skeptisch, ob es viel Sinn macht. Ein halbes Jahr später wurde ich eingeladen, eine Performance in einem kleinen Theater zu besuchen, die die Schüler, die mir zugehört hatten und auch vorher und nachher die Problematik kennenlernen wollten, vorbereitet hatten. Beim Eintreten in den Theatersaal lagen vor uns 21 halbnackte junge Mädchen und Burschen in derselben Pose neben- und übereinander, wie sie von den Fotos der Toten von Bergen-Belsen bekannt ist. Und da lagen sie .. Seite 15 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 19: ich er. Auch in Österreich, wo die Gräber meiner Urgroßmutter, meines Großonkels, meiner Eltern, meiner Schwester und meiner kleinen Nichte sind, kenne ich inzwischen nicht-jüdische Menschen, die mein Jüdischsein verstehen. Sie bestärken meine Hoffnung, dass ,,wir" hier trotz wachsender Israel-Kritik und antisemitischer Ausfälle zu Hause sind. 2 DASJÜDISCHEECHO.. Seite 19 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 36: ns Rathaus eingeladen. Sein Vortrag hatte den Titel ,,Ecke Broadway/ Hernalser Gürtel: Ein Leben zwischen zwei Kulturen". Im kleinen Kreis befragte ich ihn weiter zu seinen Vorstellungen von Identität, die so interessant waren, dass ich daraus ein Jahresthema im ,,Jüdischen Echo" machen wollte. Einen extra dafür verfassten Beitrag hatte ich mir von Fred Morton erhofft. Doch dazu kam es leider nicht mehr. Erhard Stackl 35.. Seite 36 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 38: che Geschichte hat mir André Heller einmal erzählt: Er traf bei einer Party in Mortons UpperWestside-Apartment einen dicken, kleinen Herrn, der ihm mitteilte, er arbeite zurzeit an einem Mafia-Roman. Heller stellte bereitwillig sein Wissen zur Verfügung und Vol.64: Identität? Welche Identität? erzählte alles, was er über die Mafia wusste. Der kleine, dicke Herr habe geduldig zugehört. Am Ende des freundlichen Gesprächs haben sich die beiden Herren einander vorgestellt. ,,André Heller", s.. Seite 38 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 56: rgt die Synagoge Büros der jüdischen Gemeinde, ein Museum über das jüdische Leben in Deutschland vor dem Krieg und nur einen kleinen Betraum. Siehe auch den Beitrag von Svetlana Boym (29.4.1966­5.8. 2015) über die Neue Synagoge Berlin in ,,Das Jüdische Echo", Vol. 63. (b) Während an den jüdischen Schulen in Wien nur jüdische Kinder lernen, werden an der Berliner Heinz-Galinsky-Schule und dem Jüdischen Gymnasium Moses Mendelssohn auch nicht-jüdische Kinder unterrichtet (am Gymnasium sind 4.. Seite 56 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 73: (Mittlere Generation, weiblich.) Was erklärt nun diese unterschiedlichen Vorstellungen von jüdischer Identität? Aufgrund der kleinen Stichprobe gibt es hier keine eindeutigen Antworten. In drei der insgesamt interviewten Familien haben alle drei Generatio- «Weder lässt sich sagen, dass die jüngere Generation liberaler ist als die vorherigen, noch lässt sich behaupten, dass dies für die älteren Generationen mit Verfolgungserfahrung zuträfe.» nen gemeinsame Vorstellungen von jüdischer Ide.. Seite 73 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 100: per dulden?" Der Text hat mich neugierig gemacht und ich verabrede mich mit Rivka Neria Ben-Shahar für ein Gespräch in einem kleinen Lokal in Baka, einem Viertel von Jerusalem, für nach acht Uhr abends, wenn sie von der Uni zurück und ihr kleiner Sohn im Bett ist. An ihrem Kopftuch, dem einzigen im ganzen Raum, ist sie leicht zu erkennen. Dazu trägt sie einen altmodisch anmutenden, bordeauxfarbenen Wollschal über dem langen Kleid. Während sie auf mich wartet, nutzt sie jede kostbare Minut.. Seite 100 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 102: ztens zu hören: ,,Mami, willst du, dass ich auch einmal so eine ,Dossit` werde wie du?" «Viele Gegensätze stecken in dieser kleinen, zierlichen Frau. Sehr oft wird sie aufgrund ihrer Kleidung unterschätzt und einmal wurde sie an der Uni als gewalttätige Siedlerin bezeichnet.» ,,Dossit" ist ein abwertender Ausdruck für eine orthodoxe Frau. ,,Natürlich wäre es nicht leicht für mich, wenn meine Kinder auch einmal ,ihre Revolution` machen", gibt Rivka zu. ,,Wir haben sie weltoffen erzogen un.. Seite 102 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 105: n kann das bedeuten, dass man seine arabischen Brüder bekämpfen muss." Hanan hat sehr viel Einfluss auf ihre Eleven, auf die kleinen ebenso wie auf die älteren, die sie mit einem Partner im Karateclub dazu ausbildet, selbst Gruppen zu leiten: ,,Das ist sehr wichtig, denn der Sport gibt ihnen eine Aufgabe und Dazugehörigkeit. Und sie müssen Verantwortung übernehmen, das ist wichtig, dann lungern sie nicht auf «Wenn ich ein Mann wäre, wäre alles viel klarer, dann könnte ich viel besser sag.. Seite 105 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 150: ir bleiben, wie sie sind. Viel später werden wir uns wieder erwärmen, wir drei, der ältere Bub, die Tochter und ich. Und die kleinen Finger werden so bleiben, wie sie sind, ich werde meine eigenen kaum aus ihnen lösen können, nur mit Gewalt, und ich werde nicht weinen, weil ich ja noch zwei Kinder weiterbringen muss und keine Zeit ist für solche Kinkerlitzchen wie stehen bleiben. Ich geh also und geh, und meine Augen werden Stein, ich kann die Lider nicht senken, ich kann den Blick nicht .. Seite 150 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 152: taché in Bonn tätig. Er verfasste zahlreiche Romane, darunter ,,Der Aschenmensch von Buchenwald" (1999), ,,Geister aus einer kleinen Stadt" (2008), ,,Buchstaben von Feuer" (2011) und ,,Mein schönes Leben in der Hölle" (2014), die im Wiener Picus-Verlag erschienen sind. Kirchner, Irmgard. Geboren 1959 in Innsbruck. Sie studierte Kulturund Sozialanthropologie sowie Psychologie an der Universität Wien. 1989 Promotion mit einer Arbeit zur Kolonialgeschichte Ghanas. Seit mehr als zwanzig Jahre.. Seite 152 online blättern




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