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Jüdisches Echo 2015



Suchergebnisse für "auschwitz":

Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 10: tzungszeit drei Jahre lang als Ungar durchgekommen. Ein gelbes Dreieck auf der Häftlingskleidung hat mich eine Woche lang in Auschwitz und ein Jahr lang in Buchenwald und seinen Arbeitskommandos als Juden ausgewiesen. Dieses Thema haben wir, die man Zeitzeugen nennt, so oft ausführlich behandelt, ich war meiner 9.. Seite 10 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 12: r zusammenstießen. Ich zuckte die Achseln: ,,Ich bin leider ein schlechter Jude." ,,Nein. Sie sind ein heiliger Jude. Wer in Auschwitz war, ist heilig", sagte der junge Rabbi Asiel. ,,Aber nehmen Sie dieses Treife bitte nicht in unseren Raum!" Er macht sich Gedanken über Argentinien als Auswanderungsland für Juden, verwirft sie und meint, ich zitiere: ,,Wenn seine Majestät der Sultan uns Palästina gäbe, könnten wir uns dafür anheischig machen, die Finanzen der Türkei gänzlich zu regeln ... Seite 12 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 13: ielten und tanzten im Wind, und meine Frau sagte: ,,Das da oben ... diese Drachen ... Du, das sind die Seelen der Kinder von Auschwitz ..." Mensch, wie stolz das nicht mehr klingt Nach dem Tod von Milo Dor (serbisch-österreichischer Schriftsteller, 1923­2005, Anm.) wurde zu seinen Ehren 2006 eine Veranstaltung in der Wiener Tempelgasse organisiert. Ich sollte über ihn sprechen. In der Einladung hieß es, man solle Lichtbildausweise mitnehmen. Vor dem Eingang zeigten wir zwei jungen, zivil .. Seite 13 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 17: oxen Kaufmannsfamilien im polnischen Vorkriegs-Manchester Lód, waren Überlebende des Ghettos Lód und der Konzentrationslager Auschwitz und Stutthof. Im gleichmachenden Kommunismus würde es keine ,,Jüdische Frage" mehr geben, hatten sie als Mitglieder einer marxistisch-leninistischen Widerstandsbewegung während des Krieges geglaubt. Sie wurden enttäuscht. Die Namensänderung, zu der die Partei meinem blauäugigen und blonden Vater geraten hatte, konnte den mit 21 Jahren jüngsten Abgeordneten.. Seite 17 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 25: nicht." Als ich mich auch von diesem Satz halbwegs erholt hatte, fragte ich: ,,Wieso Berlin? Ich habe geglaubt, Sie waren in Auschwitz?" Sie lächelte und erklärte, dass sie Anfang 1945 in eine Berliner Rüstungsfabrik geschickt worden sei und dort die letzten Kriegswochen erlebt habe, im Dauerbombardement. ,,Der Golfkrieg war nichts dagegen", bekräftigte sie und servierte Spinat, wie man ihn in Österreich macht, wo auch sie geboren ist. ,,So einen Spinat kriegt man in ganz Israel nicht", s.. Seite 25 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 28: immer. Und doch wusste ich immer, dass ich Jüdin bin. Aber was hieß das? Zu Beginn, wie gesagt, identifizierte ich mich über Auschwitz als Jüdin. Ich gehörte zu den Opfern, war eine, die zufällig auf die Welt gekommen war. Bis heute verspüre ich diese Verantwortung, die wir, die Lebenden, gegenüber den Ermordeten tragen. Die Verantwortung, für all jene zu leben, die man nicht leben, gar nicht erst auf die Welt kommen hat lassen. Die Verantwortung der Überlebenden, die meine Eltern ihr Leb.. Seite 28 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 64: t für die Republik Öster eich I r Nr. 48, 23. Mai 2012, 1­6. 5Dan Diner (1986), ,,Negative Symbiose: Deutsche und Juden nach Auschwitz". Babylon 1: 9­20. 6 Zentralarchiv zur Erforschung der Juden in Deutschland. 1969. (ZA): B. 1/2, 52 (March 28). Solidaritätsfonds für Israel (Frankfurt am Main); (ZA): B. 1/2, 52 (September). Solidaritätsfonds für Israel (München). 7 Walter Oppenheimer (1967), Jüdische Jugend in Deutschland. München: Juventa. 8Alphons Silbermann/Herbert Sallen (1992), Jude.. Seite 64 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 75: aus der Geschichte gelernt. at/stories/2272423/); beispielsweise wurde am Wochenende vor dem Gedenktag an die Befreiung von Auschwitz vor siebzig Jahren am 27. Jänner Claude Lanzmanns bahnbrechender Film ,,Shoah" in ORF III gezeigt, am 27. Jänner die Gedenk- und Trauerfeier aus Auschwitz live auf ORF 2 übertragen; viele andere entsprechende Dokus und Filme wurden in diesen Tagen und im Februar/März 2015 ausgestrahlt. 2015 ist in vielerlei Hinsicht als Gedenkjahr inszeniert: Es wi.. Seite 75 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 76: der ,,ZiB 2" interviewt. Fischer erklärt dort, analog dem Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Joachim Gauck, dass ,,Auschwitz" als Teil österreichischer Identität zu gelten habe. Auschwitz wird hier als Metonymie gebraucht, alle Kriegsverbrechen des ,,Dritten Reichs" symbolisierend, also den Zivilisationsbruch der Moderne. Österreich kann demnach die schrecklichen Kriegsverbrechen nicht externalisieren (etwa nach Deutschland verlagern), sondern muss sich der eigenen Geschi.. Seite 76 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 113: en Verhältnissen. Ein staatliches H ilfsprogramm versucht, nicht nur gegen die Armut vorzugehen. ,,Transnistrien war unser Auschwitz", sagt Michael Ron fast wie beiläufig und lächelt daraufhin milde. Dann reicht er den Teller mit den Keksen, die Dorina, seine Frau, besorgt hat. Yigal, ein großer, hagerer junger Mann bedient sich schon zum dritten Mal. Der Tisch ist sorgsam gedeckt. Dorina hat ihr bestes Geschirr aus dem Schrank geholt. Yigal möchte nicht unhöflich erscheinen und greift.. Seite 113 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 144: ena und Mauricio dieses Land und auch kaum den Hafen, der sie aufgenommen hat, wieder verlassen. Der Rest der Familie kam in Auschwitz um. In Wien erhaltene Akten scheinen zwar zu dokumentieren, dass Regina Broder, eine der beiden Schwestern meiner Urgroßmutter, 1943 in Wien starb, aber es gibt Hinweise darauf, dass diese Information nicht korrekt ist. Mit Dankbarkeit nahm ich die Einladung des Jewish Welcome Service an, Wien im März 2015 zu besuchen und jene Orte kennenlernen zu können, .. Seite 144 online blättern


Seite 1 Jüdisches Echo 2015Seite 152: igreichs der Serben, Kroaten und Slowenen. Als Sohn einer jüdischen Ärztefamilie wurde er 1944 in das NS-Konzentrationslager Auschwitz und danach nach Buchenwald verschleppt. Nach der Befreiung studierte er in Belgrad Architektur und Germanistik. Er war u.a. als Dolmetscher für Staatschef Josip Broz Tito und von 1974 bis 1978 als jugoslawischer Kulturattaché in Bonn tätig. Er verfasste zahlreiche Romane, darunter ,,Der Aschenmensch von Buchenwald" (1999), ,,Geister aus einer kleinen Stadt.. Seite 152 online blättern




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