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SC Paderborn 07 - Arena-News 13-14 14

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VORSCHAU: FC INGOLSTADT
Die Flutlicht-Wochen gehen für den SCP bereits am kommenden Freitag weiter. Exakt eine Woche nach dem heutigen Duell mit Fortuna Düsseldorf muss
der SCP am Freitag, 11. April, (ab 18.30 Uhr) beim FC Ingolstadt 04 antreten
und versuchen, die bekannteste »Festung« der 2. Bundesliga zu knacken.
Nachdem Ingolstadt im Jahr 1537 bayerische Landesfestung geworden war,
brachte dies der Stadt nämlich den Beinamen »die Schanz« ein. Noch heute
nennen sich viele Ingolstädter »Schanzer« - und diese Bezeichnung hat sich
auch für den FCI eingebürgert.

FLUTLICHT-spiel

in prominenter Festung

TRAINER
Ralph Hasenhüttl
hat den FCI
wieder auf Kurs
gebracht.

(Aufstieg in die 2. Bundesliga) und
bei der SpVgg Unterhaching (3. Liga)
tätig war.

der Eishockey-Verein ERC Ingolstadt.
Größter Erfolg der »Kufen-Cracks«
war der Gewinn des Deutschen Eishockey-Pokals 2005. Weltweit bekannt
ist Ingolstadt für seine Automobilindustrie. Das Unternehmen mit den
vier Ringen im Logo hat seinen Sitz in
der »Schanzer-Stadt«. Es beschäftigt
über 60.000 Mitarbeiter in rund 70
Ländern.

HAUPTSPONSOR Audi ist wichtigste Partner in Ingolstadt.
Mit der Abwehrarbeit seiner Mannschaft dürfte FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl, seit Oktober 2013 im Amt,
in der Tat nicht ganz unzufrieden
sein. Der Schuh drückt eher in der
Offensive. Nach 26 Auftritten standen
lediglich 25 eigene Tore zu Buche. Zu
diesem Zeitpunkt hatte nur der VfL
Bochum (23 Treffer) eine schwächere
Ausbeute.
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Auch die mangelnde Offensivkraft
der »Schanzer« führte dazu, dass
die Bayern noch einige Punkte benötigen, um in Sachen Klassenerhalt
schon bald ruhig schlafen zu können.
»Wir müssen aus unseren Chancen
wieder mehr Tore erzielen. Das war
zuletzt häufig unser Manko«, so Hasenhüttl, der vor seinem Engagement in Ingolstadt beim VfR Aalen

Was den Ingolstädtern fehlt, ist ein
herausragender Torjäger. In der internen Torschützenliste führte nach
26 Runden Moritz Hartmann (fünf
Treffer) vor seinen Sturm-Kollegen
Caiuby und Philipp Hofmann (je vier
Tore). Letzterer kennt sich beim SCP
bekanntlich bestens aus. Der 20-Jährige erzielte noch in der abgelaufenen Saison bei 32 Einsätzen sieben
Treffer für den SCP. Nach wie vor
steht der Angreifer beim FC Schalke
04 unter Vertrag, ist lediglich ausgeliehen.

Der »Audi-Sportpark«, die sportliche
Heimat des FCI, fasst nicht ganz so

viele Zuschauer. Das im Jahr 2010
eröffnete Stadion - es ist damit eines
der jüngsten in der 2. Bundesliga
- bietet 15.445 Zuschauern Platz.
Eine wirkliche »Festung« ist die FCISpielstätte in dieser Saison freilich
nicht. Während die Bayern auswärts
zu den stärksten Mannschaften der
Liga gehören, rangieren sie in der
Heimtabelle zusammen mit dem VfL
Bochum auf einem Abstiegsplatz.
Dieser Unterschied ist außerordentlich auffällig.

Auch beim letzten Auftritt des SCP
dürften sich die meisten Zuschauer
über den 3:1-Sieg der Gäste ordentlich geärgert haben. Insgesamt ist
die Bilanz zwischen dem FC Ingolstadt 04 und dem SCP aber nahezu
ausgeglichen. Der FCI gewann zwei,
Paderborn drei direkte Duelle. Zwei
Partien, darunter das Hinspiel (1:1)
in der Benteler-Arena, endeten mit
einem Unentschieden. Am kommenden Freitag will der SCP hingegen
den nächsten Dreier!

Momentan ist Hofmann einer von
rund einer halben Million Menschen,
die im Großraum Ingolstadt wohnen.
Die Stadt selbst, an der Donau gelegen, hat rund 130.000 Einwohner.
Sie ist nach München die zweitgrößte Stadt Oberbayerns. Sportliches
Aushängeschild ist neben dem FCI
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